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Donnerstag, Januar 08, 2009

Alles über den Black History Month 2009...

...gibt es ab sofort auf der neu gestalteten Website bhmhamburg.de
Ausschnitt:
Seit dem ersten Hamburger BHM vor 12 Jahren, der anfangs in kleinerem Rahmen von der US-amerikanischen Sängerin Cynthia Utterbach initiiert wurde, ist die Popularität und das Programm stetig gewachsen.

Mit einem reichhaltigen Programm aus künstlerischen Darbietungen diverser musikalischer Stilrichtungen, Tanzvorführungen, Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Filmbeiträgen, Poetry, Lesungen, Workshops, Talkshows, kulinarische Spezialitäten, Kunsthandwerk und einem speziellen Jugendprogramm erreichte der BHM in Hamburg ein stetig wachsendes Publikum.
Neben vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters gelang es in der Vergangenheit auch Medien wie das NDR Fernsehen , ARTE - Fernsehen, Stadtmagazin SZENE, Hamburger Abendtblatt, Spiegel-online, Lo’Nam Magazin und das African Heritage Magazin zu interessieren, welche daraufhin Berichte veröffentlichten. Der BHM bietet diesbezüglich eine gute Möglichkeit für eine positive Berichterstattung über ” Schwarze Themen ” und steigert damit die öffentliche Wahrnehmung der Schwarzen Bürger und Bürgerinnen Hamburgs als Teil der Gesellschaft .
Da folgen in Kürze alle Termine inklusive Locations und Eintrittspreise, Fotos und viele Infos.

Wir sehen uns dort!

Samstag, November 15, 2008

Berlin: Veranstaltung zu rassistischer Spendenwerbung

Fw:
Mittwoch, 19. November 2008, 18.30 Uhr
HU, Institut für Asien-Afrika-Wissenschaften
Invalidenstraße 118, Raum 315

EZ = EuroZentrismus?!"
Eine Reihe kritischer Auseinandersetzungen mit EntwicklungsZusammenarbeit

Vortrag
White Charity - Strategien und Wirkungen von Spendenwerbung in der EntwicklungsZusammenarbeit.

Werbeplakate für Spenden von Hilfsorganisationen wie Brot für die Welt, Care International, Welthungerhilfe etc. sind im öffentlichen Raum in Deutschland omnipräsent.
Der Vortrag von Timo Kiesel setzt sich mit diesen Plakaten auseinander, die das unsichtbarste Zeichen für Entwicklungszusammenarbeit in der Öffentlichkeit darstellen. Untersucht werden an Hand dieser Strategien und Wirkungen von Spendenwerbung. Obwohl in den letzten Jahren ein Umdenken statt gefunden hat und die Organisationen sich verpflichtet haben, Menschen in ihrer Würde und als Subjekte ihres eigenen Handelns zu zeigen, greifen die Werbeabteilungen der NROs noch immer auf historisch verfestigte Stereotype zurück. Auf diese Wiese werden koloniale und rassistische Denkmuster weiterhin reproduziert. Timo Kiesel verfolgt die darin verwendeten Stereotypen über Schwarze Menschen und People of Color und diskutiert welches weiße Selbstbild hinter der Spendenwerbung und den Plakaten steht.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich sowohl an Menschen, die im entwicklungspolitischen Bereich aktiv sind, als auch an eine interessierte Öffentlichkeit. Die Veranstaltungsreihe soll zur
Reflexion und Hinterfragung eigener Bilder, Motivationen und Herangehensweisen beitragen und bietet gleichzeitig Raum für eine Auseinandersetzung mit gängigen und als wahr erachteten Positionen und Informationen der EntwicklungsZusammenarbeit.
In den Sitzungen soll explizit auf die deutsche Kolonialzeit, koloniale Kontinuitäten, die Bedeutung von Weißsein in der EntwicklungsZusammenarbeit, rassistische Spendenwerbungen in der EZ sowie die Fallen und Chancen interkultureller Arbeit eingegangen werden. Zudem wird EntwicklungsZusammenarbeit aus Nord- und Südperspektive diskutiert werden.

Donnerstag, November 13, 2008

Berlin: 200 Jahre nach offiziellem Ende der europäischen Versklavung

In Berlin finden zwischen 23.11. und 30.11.2008 unter dem Titel "200 Jahre später" eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe (mit Filmen, Vorträgen, Konzerten und Ausstellungen) statt. Details hier: klick

Sonntag, Oktober 26, 2008

Reminder: Soli-Konzert mit Papierlosen am 29.10. in Berlin


Wie hier gebloggt, findet am 29.10. in Berlin ein Konzert mit dem Motto "Free Afro Hesse" statt, das als Solidaritäts-Aktion mit allen Papierlosen geplant ist.

Heute berichtet Spiegel Online über den Fall von Afro Hesse, dessen Abschiebung vorerst abgesagt ist:
Afro Hesses Abschiebung wäre ein "katastrophales Zeichen", hätte die Integrationsbemühungen in Kreuzberg um Jahre zurückgeworfen, glaubt der Politiker. "Die türkischen Kinder, die sogenannten Problemkids, engagieren sich seit Wochen für Afro Hesse. Er ist ihr Vorbild." Er macht eine Eingabe beim zuständigen Petitionsausschuss des Hessischen Landtags und hat Erfolg: Die Abschiebung wird abgesagt.

Afro Hesse darf nun erst einmal bleiben, hat eine vorläufige Duldung, bis der Petitionsausschuss im hessischen Landtag über ihn beraten wird. Wann das sein werde, stehe noch nicht fest, sagt der Ausschussvorsitzende Andreas Jürgens von Bündnis 90/Die Grünen. "Wir warten auf die Stellungnahme des Innenministeriums." Dort will man sich "wegen des laufenden Verfahrens" nicht äußern. 

Der Rapper lebt nun wieder bei seinen Eltern in Darmstadt. Doch das Misstrauen bei ihm bleibt: Was machen die Behörden? Was wird mit mir? 

Samstag, September 27, 2008

Berlin: Solidarität mit Papierlosen

Pressemitteilung:

Rapper Afro Hesse von Abschiebung bedroht - Solidaritätskonzert im Oktober

Wir sind Künstler und Einzelpersonen aus Berlin. Als Zeichen der Unterstützung für Afro Hesse und für alle Papierlosen in Deutschland veranstalten wir am 29.10.2008 ein Solidaritätskonzert. Unter dem Motto "Free Afro Hesse" stehen im SO36 ab 18:00 Uhr u.a. Deso Dogg, MC Bogy, Tarek & Massimo sowie Mike Fiction auf der Bühne. Wir fordern die sofortige Feilassung von Afro Hesse. Wir wollen damit ein Zeichen des Protestes gegen die rassistische deutsche Ausländerpolitik setzen. Kein Mensch ist illegal!

Seit dem 2. August 2008 sass der Darmstädter Rapper Afro Hesse in Berliner Untersuchungshaft. Festgenommen wurde er, wegen eines kleineren Delikts, das im Normalfall überschaubare Konsequenzen gehabt hätte. Desweiteren wurde er vom Gericht in allen Vorwürfen freigesprochen. Für Hesse bedeutet der Freispruch jedoch keineswegs die Freilassung: Denn er besitzt keinen deutschen Pass und muss nun in seiner Zelle auf die Abschiebung warten.
Der aus Algerien stammende Musiker floh mit seiner Familie als Kind vor dem Bürger-krieg nach Deutschland und besuchte in Darmstadt die Schule. Nachdem er 13 Jahre mit seiner Familie in Deutschland gelebt hatte, wurde seine Aufenthaltserlaubnis nicht verlängert, sein Pass eingezogen und seine Abschiebung angekündigt, in ein Land, zu dem er schon lange keinen Bezug mehr hat. Mehrere Asylanträge wurden von der Darmstädter Ausländerbehörde abgelehnt, woraufhin er keine andere Alternative mehr sah, als unterzutauchen. Es folgten vier Jahre illegalisierten Aufenthalts in Deutschland, in denen sich Afro Hesse trotz aller Schwierigkeiten weiter der Musik widmete und zwei Alben veröffentlichte.
"Mehr als Musik" und "Der verschollene Immigrant" setzen sich intensiv mit dem Leben als Papierloser in Deutschland auseinander und auch diverse Fernseh- und Zei-tungsbeiträge beschäftigten sich mit der Situation des ?verschollenen Immigranten?. Ohne festen Wohnsitz, Krankenversicherung, die Möglichkeit einer Anstellung und somit finan-zieller Sicherheit, teilt er das Schicksal von bis zu 1,5 Millionen Menschen in Deutschland, die von der Bürokratie als "illegal" bezeichnet werden und ohne Papiere schutz- und rechtlos sind.

Die Einnahmen des Solikonzerts fließen ausschließlich in die Unterstützung von unserem Freund Afro Hesse fließen. Alle Künstler treten ohne Gage auf. Die durch das aktuelle Verfahren und die drohende Abschiebung entstehenden Kosten gehen in die Tausende.

Freund_innenkreis Afro Hesse

Spendenkonto:
Rote Hilfe Berlin, Stichwort Afro Hesse,
Berliner Bank, BLZ 100 200 00
Kontonummer: 71895 90 600,
BIC: BEBEDEBB,
IBAN: DE78 1002 0000 71895 90 600.

Mehr Informationen:
www.36kingz.com
www.afro-hesse.de

Afro Hesse "Sans Papier"
http://de.youtube.com/watch?v=aHZxFOhlYUM

Polylux-Beitrag über Afro Hesse:
http://www.polylog.tv/monolux/videocast/12745/

Dienstag, September 23, 2008

10 Jahre Karawane - Kulturfest in Weimar & Jena

FW von The VOICE Refugee Forum
4. Oktober 2008
Mensa Philosophenweg, Jena
Einlass 19:30

Konzert und andere Kulturbeiträge
mit Jericho Walls, Reggae aus Dortmund.
Engin Celik aus Hamburg
und Percussion Performance aus Halberstadt

Der Name Jericho Walls leitet sich von dem in der Bibel erwähnten Fall von
Jericho ab, bei dem der Klang der Trompeten die Stadtmauern zum Einsturz gebracht haben soll.

Außer dem damaligen Drummer Hector Morton (welcher bereits bei UB40, Dawn
Pen, D Flame und anderen bekannten Reggae Künstlern spielte), welcher die
Band aber schon nach einem Jahr verließ, besteht die Band bis heute aus
folgenden Mitgliedern: Mirko am Bass, Alex an den Drums, Markus an den
Tasten, Roman an der Gitarre und den Sängern Jah Sala und Alex, alias Mad
Turkey. Durch Mad Turkey entwickelte sich der immer noch währende Modern
Roots Dancehall- Sound der Band, welcher den bekannten Sänger Rasta Pacey
animierte gemeinsame Konzerte mit den Jericho- Walls zu spielen. Die
Musiker bauten sich innerhalb der letzten 2 Jahre gemeinsam ein Studio in
Dortmund, welches sie evtl. auch zukünftig an andere Künstler vermieten
werden. Die neue CD der Band trägt den Titel: "Nice and Slim"

Im Sommer 1993 kamen die ersten Überlegungen durch ein paar Dortmunder
Jungs auf, gemeinsam eine Reggae Band zu gründen. Damit war der Grundstein
der heutigen Jericho- Walls gelegt.
www.myspace.com/jerichos
www.jericho-walls.com
www.myspace.com/jerichoproduction

#####
Film:

Nigerianischer Nollywood – Film: “Asylum – Psychiatrie”

Nigerianischer Nollywood – Film: “Asylum – Psychiatrie” Okt in in Weimar
ist Teil eines Programms in Weimar und Jena zum 10. Jahrestag der Karawane
für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, das von 2. bis 5. Oktober
stattfinden wird.
* * * *

03.Oktober 2008
Ort: Mon Ami, Goetheplatz, Weimar
19:30: Nigerianischer Nollywood – Film: “Asylum – Psychiatrie”
http://www.youtube.com/watch?v=bTYVJ3Y3HPc&feature=related

„Eine Regierung in Nigeria beschließt geistig Verrückte in ihrer
politischen Agenda mit einzubeziehen. Der Direktor einer Psychiatrie
wittert die Chance noch mehr Finanzen zu ergattern. So schickt er seine
Männer raus, die Verrückten auf der Straße aufzusammeln. Sie erwischen
einen arbeitslosen Mann. Angekommen in der Psychiatrie versucht er zu
beweisen, dass er nicht verrückt ist. Je mehr er sich anstrengt, desto
mehr halten sie ihn für verrückt. Drin entdeckt er, dass da seltsame
Verschwörungen hinter den Insassen im Gange sind…“ AUS EINEM INTERVIEW Mit
Herren OBI EMELONYE

Asylum – produziert durch Azubuike Erinugha,

http://thevoiceforum.org/node/918
http://thecaravan.org/node/1626

Freitag, August 01, 2008

Erinnerung: Morgen große Demonstration!

02. August, 13 Uhr, Hauptbahnhof Dessau
Weitere Infos bei Break the Silence
Bisherige BLACKprint-Posts zum Thema: klick

Freitag, Juli 18, 2008

Flüchtlingsprotest in Thüringen

Mitteilung von the Voice Refugee Forum
Am 24.7.08, 13.30 Uhr in Ilmenau.
1. Kundgebung um 13:30 - 15:15, Marktstraße
2. Kundgebung um 15:30 - 16:30, Vor dem Landratsamt
Wir wollen das GU Gehlberg schließen
Abschiebestopp für alle!
Dezentrale Unterbringung und Arbeitsrecht erkämpfen!

Uns, den Flüchtlingen in Gehlberg wurde vom Landratsamt Ilmenau offiziell verboten eine öffentliche Veranstaltung in der GU Gehlberg zu organisieren. Am 2.7.08 wollten wir zu einer Pressekonferenz und Diskussionsrunde Vertreter der Presse, politisch Verantwortliche und VertreterInnen der Zivilgesellschaft einladen. Das Landratsamt begründen die negative Entscheidung mit dem Hausrecht, sie verfügen über Hausrecht
und wir nicht. Wir, die Bewohnerinnen und Bewohner von der GU Gehlberg werden unser Programm trotz all dem durchführen und unsere Meinung frei äußern.

Wir wollen euch über die die GU Gehlberg, die Lebenssituation der Flüchtlinge und unsere weitere Aktivitäten informieren.
http://thevoiceforum.org/node/884

Gehlberg: Landrat will Isolationslager erhalten

Die Flüchtlinge aus Gehlberg: Presse von ND-TA-FW//Idylle im Nirgendwo
http://www.thevoiceforum.org/node/869

Zweier Kundgbeung am Donnerstag, den 24.7.08 in Ilmenau an. Organisatoren sind die Flüchtlinge aus Gehlberg, gemeinsam mit The Voice Refugee Forum (Jena)

Freitag, Juni 27, 2008

Bundesweit erster Prozess wegen rassistischer Türpolitik

Hier die Pressemitteilung der Ombudsstelle Antirassismus an der Universität Oldenburg:
Pressemitteilung zum bundesweit ersten Prozess wegen ethnisierender/rassistischer Nicht-Einlaßpraxen in Diskotheken - Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Am Montag, dem 30. Juni 2008, findet am Amtsgericht Oldenburg in der Elisabethstraße 8, 26135 Oldenburg in Saal 4 ab 11 Uhr 30 der Prozess gegen den Inhaber einer Oldenburger Diskothek statt, der von einem Studenten der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verklagt wird, im Jahre 2007 ihn in Bezug auf die zugeschriebene Ethnie oder Rasse diskriminiert zu haben.

Interessierte Studierende, Bürgerinnen und Bürger sowie Journalistinnen und Journalisten können dieses öffentliche Verfahren begleiten.
Es wird also eine öffentliche Sitzung stattfinden, zu der möglichst viele Beobachter erscheinen sollten.


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UPDATE:

Hier die Pressemitteilung des Antidiskriminierungsverbands:
PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 29. Juli 2008

Antidiskriminierunsverband Deutschland - advd -

begrüßt bundesweit erstes Prozessurteil nach AGG wegen rassistischer Nicht-Einlasspraxen in Diskotheken

Der advd (Antidiskriminierungsverband Deutschland) begrüßt im Grundsatz das Urteil des Amtsgerichts Oldenburg vom 23. Juli 2008 gegen den Inhaber einer Oldenburger Diskothek. Verklagt wurde dieser von einem Studenten der Universität Oldenburg. Dieser warf dem Discobetreiber vor, ihm im Jahr 2007 wegen rassistischer Zuschreibungen den Einlass verweigert und damit diskriminiert zu haben.
Weiter im Text

Donnerstag, Mai 22, 2008

Terminhinweis Berlin: Woche der Mehrsprachigkeit in Neukölln

Ab dem 22.05. findet in Berlin die "Woche der Mehrsprachigkeiten" mit wunderbaren Dozenten wie dem Linguisten Kofi Yakpo (a.k.a. "Der Linguist" von Advanced Chemistry) statt.

Hier ein Ausschnitt aus der Beschreibung:

In Wirtschaft, Wissenschaft und Technik entstehen neue globale „Codes“ und Fachsprachen, oft aus Elementen des Englisch unter Hinzufügung von Elementen anderer Sprachen. Die Vielfalt der Sprachen in heterogenen Gesellschaften ist sowohl aus ökonomischer wie aus kultureller Sicht produktiv.

Im Rahmen der Wochen der Sprache und des Lesens wird von Dienstag, 20.05. – Samstag 24.05 das Thema Mehrsprachigkeit im Zentrum wissenschaftlicher und künstlerischer Veranstaltungen stehen.
In dem Rahmen wird es auch multilingualen HipHop und eine Lesung der Berliner abok-Ensembles geben. Und hier gibt's das komplette Programm: klick

Freitag, Mai 02, 2008

Göttingen: Film & Diskussion zum Todesfall Oury Jalloh

via VOICE Göttingen
Hier noch eine wärmstens zu empfehlende Veranstaltung am kommenden Dienstag

Film – Vortrag – Diskussion
mit VertreterInnen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh"
Ort: Holbornsches Haus, Rote Str. 34, Göttingen
Zeit: 19.00 Uhr

Datum: Dienstag, 6. Mai 2008

Das war Mord…

Am 7. Januar 2005 verbrennt Oury Jalloh im „Sicherheitsgewahrsam" der Polizei in Dessau. Erst nach langen Bemühungen von FreundInnen und UnterstützerInnen kommt es im März 2007 zum Prozess gegen zwei der Beamten.
Die offenen Fragen zu dem Todesfall Oury Jallohs sind zahlreich und erschreckend. Die Polizeibeamten hüllen sich in Schweigen. Mittlerweile gab es über 40 Prozesstage.
VertreterInnen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh" berichten über den bisherigen Prozessverlauf, welche Hoffnungen einst damit verknüpft waren und wie es weitergehen soll.
Break the Silence!

Sonntag, April 27, 2008

Terminhinweis Berlin: Black International Cinema Festival

Bereits im 23. Jahr findet das BLACK INTERNATIONAL CINEMA in Berlin statt. Vom 08. Mai - 12. Mai. 2008 im Moviemento, Kreuzberg

In diesem Jahr fokussiert das Festival mit dem Thema “Diverse & Together: A complexion Change - Erscheinungsbild im Wandel” auf Filme die sich mit dem interkulturellen Dialog in der Gesellschaft beschäftigen.

weitere Infos unter: http://www.moviemento.de/bic.html

Sonntag, April 20, 2008

Aufruf zur Prozessbeobachtung in Bremen

via VOICE Refugee Forum:

Prozess wegen Tod durch Brechmitteleinsatz in Bremen

Presse: Ein Brechmittel-Tod wird aufgearbeitet
http://thevoiceforum.org/node/767
http://thecaravan.org/node/1530

Prozess wegen Tod von Laye Conde durch Brechmittel http://thecaravan.org/node/1530
Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte - Deutschland hat gegen das Folterverbot verstoßen http://thevoiceforum.org/node/397
Brechmitteleinsatz verstößt gegen Folterverbothttp://www.netzeitung.de/deutschland/421495.html

Prozess wegen Tod eines Afrikaners durch Brechmittel in Bremen Polizeiarzt nach über drei Jahren endlich angeklagt

Am 7.1.2005 starb Laye-Alama Conde, ein Fl?chtling aus Sierra Leone, der in Bremen lebte, nach einem zwangsweise durchgef?hrten Brechmitteleinsatz.
Er wurde unter dem unbewiesenen Verdacht des Drogenbesitzes festgenommen, im Polizeirevier Vahr auf eine Liege gefesselt und bekam gewaltsam Brechmittel verabreicht. Wie durch ein zweites Gutachten eindeutig belegt ist, erstickte Conde aufgrund der großen Menge Wasser, die von Igor V., dem Arzt des Ärztlichen Beweissicherungsdienstes, unter Zwang mittels einer Sonde in seinen Magen gepumpt wurde und die seine Lungen überflutete. Die Mutter des Afrikaners erhielt jetzt, mehr als drei Jahre nach dem Tod ihres Sohnes, in einem außergerichtlichen Vergleich 10.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Die Anwaltskosten mussten die Familienangehörigen jedoch selbst bezahlen. Gegen den Arzt Igor V. wird jetzt endlich von der Staatsanwaltschaft Bremen ein Anklageverfahren eröffnet.

Folgenden Termine sind für die Hauptverhandlung im Strafprozess wegen "fahrlässiger Tötung" gegen Igor V. anberaumt:

Mittwoch, den 16.4.2008
Mittwoch, den 23.4.2008
Montag, den 5.5.2008
Donnerstag, den 15.5.2008

jeweils um 9.00 Uhr
Landgericht Bremen
vorauss. im Saal 231

Domsheide 16
28195 Bremen

Wir rufen dazu auf, an den Gerichtsverhandlungen teilzunehmen und darüber zu berichten!
Wir fordern ein Ende aller Brechmitteleinsätze in Bremen, Hamburg und anderswo, eine Bestrafung aller Täter und eine angemessene Entschädigung aller Opfer dieser Tortur, deren Menschenrechtswidrigkeit im Juni 2006 vom Europäischen Menschenrechtsgerichtshof festgestellt wurde.


Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte - Deutschland hat gegen das Folterverbot verstoßen
http://thevoiceforum.org/node/397
Brechmitteleinsatz verstößt gegen Folterverbot
http://www.netzeitung.de/deutschland/421495.html

Montag, April 07, 2008

Break the Silence: Demonstration gegen rassistische Polizeigewalt in Dortmund

B R E A K  T H E  S I L E N C E!          B R E A K  T H E  S I L E N C E!

POLICE BRUTALITY. DOMINIQUE KOUMADIO MEMORIAM IN DORTMUND,
12.04.08 ....
++++

Kommt am 12. April 2008 nach Dortmund

Unser aller Ziel:
eine Gesellschaft frei von Rassismus,Ausbeutung, Kriege und Unterdrückung

Unsere Waffe: Respekt und uneingeschränkte Solidarität

Tribunal in Gedenken an Dominique Koumadio und Oury Jalloh und alle anderen Opfer der Staatsgewalt 13:00 uhr Tribunal - 18:00 uhr Demo Reinoldikirche Dortmund


D e u t s c h : Tribunal und Demonstration in Gedenken an Dominique
Koumadio
http://thecaravan.org/node/1516
download pdf flyier
http://thecaravan.org/files/caravan/aufruf_DK_April_12_2008.pdf

***

come to to Dortmund on April 12, 2008

Our aim: a society without racism, exploitation, war and oppression.
Our weapon: respect and unlimited solidarity

TRIBUNAL IN MEMORY OF DOMINIQUE KOUMADIO and OURY JALLOH and all other
VICTIMS FO STATE BRTUTALITY AT 1 PM TRIBUNAL – AT 6 PM DEMONSTRATION
Katharinenstrasse, in front of Hauptbahnhof Dortmund



E n g l I s h : Tribunal in memory of Dominique Koumadio, Oury Jalloh and
all other victims of state brutality
http://thecaravan.org/node/1527
download pdf
flyierhttp://thecaravan.org/files/caravan/call_DK_April_12_2008%20(1).pdf
****

Venez le 12 avril 2008 à Dortmund

Notre but à tous: une société sans racisme, exploitations, guerres et
soumissions Nos armes: respect et solidarité illimitée

TRIBUNAL EN MÉMOIRE À DOMINIQUE KOUMADIO, OURY JALLOH ET TOUTES LES AUTRES
VICTIMES DU POUVOIR D’ÉTAT 13:00 HEURES TRIBUNAL – 18:00 HEURES DEMO
Katharinenstrasse, vis-à-vis du HBF Dortmund


F r e n c h Appel : TRIBUNAL EN MÉMOIRE À DOMINIQUE KOUMADIO, OURY JALLOH ET
TOUTES LES AUTRES VICTIMES DU POUVOIR D’ÉTAT
http://thecaravan.org/node/1522
http://thecaravan.org/files/caravan/appel_DK_12_Avril_2008.pdf

Mittwoch, März 12, 2008

Homestory Deutschland bald in Bielefeld!

Nach einer ereignisreichen Zeit in Heidelberg wandert die Ausstellung "Homestory Deutschland" in diesem Monat nach Bielefeld. Hier die Termine für Ausstellung und ein rundum empfehlenswertes Rahmenprogramm:

20. März bis 20. April 2008 in Bielefeld
20. bis 31. März 2008 im Internationalen Begegnungszentrum
1. bis 20. April 2008 im Umweltzentrum

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Donnerstag, 20. März, 19 Uhr im IBZ
Ausstellungseröffnung
Sektempfang und Live-Musik von »Assanteewa«.
Input zur Schwarzen Deutschen Bewegung und Schwarzem Bewusstsein in Deutschland mit Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund e.V.).

Sonntag, 23. März, 16 Uhr im IBZ
»Hoffnung im Herz«
(Dokumentarfilm von Maria Binder, 1997, Dauer: 42 min.)
Der Film stellt Leben und Werk der Wissenschaftlerin, Dichterin und Aktivistin May Ayim vor.

Montag, 24. März, 19 Uhr im IBZ
»Die alltägliche Gegenwart der kolonialen Vergangenheit«
Multimedia-Vortrag und Diskussion mit Joshua Kwesi Aikins. Die verdrängte deutsche Kolonialzeit hat die gesamte BRD mitgeprägt. Diese Vergangenheit und die daraus erwachsende Verantwortung ist überall gegenwärtig und soll exemplarisch am Beispiel der Stadt Berlin beleuchtet werden.

Donnerstag, 27. März, 19 Uhr im IBZ
»Pagen in der Traumfabrik – Schwarze Komparsen im deutschen Spielfilm von 1919 bis 1945«
(Dokumentarfilm von Dr. Annette von Wangenheim in Zusammenarbeit mit dem WDR, 2002, Dauer: 45 min.)
Der Film dokumentiert die Inszenierungen von Schwarzsein im deutschen Film und die damit einhergehenden Rollenzuweisungen und Instrumentalisierungen Schwarzer Menschen ab 1933. Dem Film schließt sich ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Theodor Wonja Michael an.

Sonntag, 30.März, 16 Uhr im IBZ
»Black Deutschland«
(Dokumentarfilm von Oliver Hardt, 2005, Dauer: 55 min.)
Eine Studie über Schwarze Menschen in Deutschland.
www.blackdeutschland.de

Donnerstag, 3. April, 19 Uhr im Buchladen Eulenspiegel
»re/visionen – Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland«
Buchvorstellung, Lesung und Diskussion mit Sheila Mysorekar.
www.unrast-verlag.de (Eintritt: 3,– Euro)

Freitag, 11. April, 17 Uhr in der Stadtbibliothek
»Daheim unterwegs – ein deutsches Leben«
Lesung aus der Autobiografie mit Ika Hügel Marshall.
www.orlanda.de (Eintritt: 3,– Euro)

Sonntag, 13. April, 16 Uhr im Kino Lichtwerk im Ravensberger Park
»Yes, I AM!«
(Dokumentarfilm von Sven Halfar in Zusammenarbeit mit Brothers Keepers e.V., 2006, Dauer: 105 min.)
Der Film erzählt die bewegenden Geschichten dreier Afrodeutscher, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, wirft dabei Fragen über das deutsche Selbstverständnis auf und dokumentiert zeitgleich die Geschichte der Brothers Keepers – ein Bandprojekt. Dem Film schließt sich ein Gespräch mit dem Musiker Adé Bantu an. (Eintritt: 5,- Euro)

Montag, 14. April, 19 Uhr in der Universität
»Where do you come from? - placing the Black subject outside the nation«
Vortrag und Diskussion mit Grada Kilomba (in Englisch)
The constant questioning about »where one comes from« is not only an exercise of curiosity, but also an exercise to confirm white colonial fantasies around ›race‹ and territoriality. One is asked, in the first place, because one is categorized as a ›race‹ which does not belong. In this lecture we will explore both the fantasies and the strategies involved in this question.

Donnerstag, 17. April, 19 Uhr in der Universität
»Deutschland Schwarz Weiß«
Buchvorstellung und Lesung mit Noah Sow.
Das Buch informiert über den alltäglichen Rassismus: Woher er kommt, wie er weitergegeben wird, wozu er dient, und wie er sich oft versteckt äußert. www.randomhouse.de

Sonntag, 20. April, 19 Uhr im IBZ
»Situation und Perspektiven der afrikanischen Diaspora in Bielefeld« (Abschlussveranstaltung)
Verschiedene afrikanische Gruppen aus Bielefeld werden Inputs zu ihrer Situation und ihren Perspektiven in Bielefeld/Deutschland geben.

Freitag, 25. April, ab 21 Uhr im IBZ
Soulparty

Montag, Februar 11, 2008

Tribunal gegen rassistische Polizeibrutalität in Düsseldorf

Vorbereitungstreffen für das Tribunal gegen rassistische Polizeibrutalität in Gedenken an Dominique Koumadio am 12. April und Demonstration an seinem 2. Todestag

Datum: 14. Februar 2008, 19:00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde,

am 14. April 2006 starb Dominique Koumadio durch zwei Schüsse der Polizei in Dortmund. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Tat als Notwehr ein. Der Widerspruch der Schwester von Dominique gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft wurde abgelehnt. Vertreten durch ihre Anwälte forderte sie die Eröffnung eines Gerichtverfahrens. Der Antrag wurde Ende November abgelehnt.

Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft und ihre Haltung beim Beschützen der Polizei ist keine neue Erfahrung. Immer wieder wenden Polizisten Gewalt gegen Menschen, vor allem gegen Flüchtlinge und MigrantInnen an und kommen straffrei davon. Wir haben viele Opfer zu beklagen und nur in einem Fall haben, im Fall von Oury Jalloh wurde durch den politischen Druck der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh ein Prozess eröffnet. Ob der Prozess die Wahrheit zu Tage bringt oder die Ursachen für den Tod von Oury Jalloh aufzeigt, ist eine andere Frage.

Unabhängig davon, ob ein Prozess eröffnet wird oder nicht, ist es wichtig, den Tod Dominiques und die rassistischen Übergriffe der Polizei zu benennen, um weitere zu verhindern und um die Menschen zu informieren. Es ist wichtig die Verbindungen zwischen dem Mord an Oury Jalloh, Laye Kondé, Amir Agheeb und dem Tod von Dominique Koumadio zu zeigen, damit wir unsere eigene Öffentlichkeit schaffen und die Arbeit der Polizei kontrollieren.
Wir wollen daher am Samstag, den 12. April in Gedenken an Dominique Koumadio ein Tribunal / Klage in der Dortmunder Innenstadt organisieren.
Am 14. April, am zweiten Todestag wollen wir eine Demonstration durch Dortmund durchführen. Mit beiden Aktionen werden wir sowohl die staatlichen Institutionen als auch die Rechten in Dortmund mahnen.

Alle sind herzlich eingeladen, bei den Vorbereitungen mitzumachen, ihre Erfahrungen einzubringen, damit wir solidarisch den Gedenktag für Dominique und alle anderen Opfer rassistischer Polizeibrutalität entsprechend gestalten.

Ort: Verein für Kulturarbeit, Kesselstr. 62, 44147 Dortmund
Datum: 14. Februar 2008, 19:00 Uhr

Solidarische Grüße
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen - Wuppertal
http://thecaravan.org
E-Mail: wuppkarawane ät yahoo.de

Samstag, Februar 09, 2008

Fortsetzung Wandsbektransformance

Hamburg-Wandsbek war eines der Zentren des kolonialen Handels - davon zeugen noch Denkmäler, Straßennamen und Fabrikgebäude. Auch hier leben und arbeiten heute AfrikanerInnen. Über den umstrittenen sog. 'Tansania-Park' in Hamburg-Jenfeld wurde in der Presse genauso berichtet wie gegen die 2006 neu aufgestellte Sklavenhändler-Büste Schimmelmanns in Wandsbek protestiert. Den Spuren der Vergangenheit und Prozessen und Gedenkkulturen der Gegenwart will das beteiligungsorientierte Projekt wandsbektransformance nachgehen.

Im September 2007 haben Kunstschaffende aus Afrika und Hamburg, StadtkartiererInnen und HistorikerInnen, Schulklassen und StadtteilbewohnerInnen im öffentlichen Raum interveniert. Die Stadtteilbevölkerung beteiligte sich an den Aktionen: an einer Straßen-Be-Schreibung, an Kartierungstouren mit GPS-Geräten, an der Sammelstelle 'Wißmannklappe' mit Bildern, Gedanken, Texten und Träumen sowie an der rituellen Begehung zur postkolonialen Heimatkunde und Mythenbeschau WandsbekWorldWhite.

Im März 2008 wird eine Ausstellung im Kunsthaus Hamburg Einblicke in diesen Prozess geben. Präsentiert werden dabei die Spuren der Recherchen und Reaktionen, Kartierungen und Interventionen in Bildern, Dokumenten, Objekten und Installationen.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Filmen, Lesungen, Vorträgen und Künstlergesprächen wird die Ausstellung begleiten.

Bitte entnehmen Sie die aktuellen Termine unter Aktuelles. Eine Übersicht finden Sie im Veranstaltungskalender und unter Projekte in Wandsbek.

Mittwoch, Januar 16, 2008

BLACKprint mit neuen Features

Auch bevor die Umfrage mit den Verbesserungswünschen abgeschlossen ist, habe ich schon ein paar Neuigkeiten für Euch im Angebot:

  1. Alle Hamburger Termine in einem öffentlichen Kalender!
  2. Alle wichtigen Bücher zu Afro-Themen in einem Shop
So werden in Zukunft nicht immer Einzel-Posts für Termine in Hamburg nötig und Ihr könnt auf alle Dates übersichtlich zugreifen. Natürlich freue ich mich über alle Terminhinweise unter vbr [a] gmx.de



Ebenso könnt Ihr mir gerne Bücher, Filme und Musik empfehlen, die Eurer Meinung nach in den BLACKprint-Shop gehören - so kann dort langfristig ein Verzeichnis aller relevanten Werke werden (und auch die Literaturlisten für akademische Arbeiten lassen sich viel leichter zusammenstellen). Bei der Auswahl liegt der Fokus auf Werken aus einer of Color-Perspektive.

Mittwoch, Januar 09, 2008

Terminhinweis Hamburg: Antidiskriminierungspolitik in Hamburg

Der Antidiskriminierungsverband Deutschland und der DGB laden am 15.01. zur Veranstaltung "Antidiskriminierungspolitik in Hamburg":

15.01.2008, 18-20 Uhr:
Ort: Türkische Gemeinde in Hamburg, Hospitalstraße 111 Haus 7, 22767 Hamburg

Programm:

Begrüßung Nihat Ercan, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde Hamburg

Einleitung: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
Hüseyin Yilmaz, DGB Hamburg, Abteilung Migration
Dr. Andreas Hieronymus, Antidiskriminierungsverband Deutschland,
Hamburger Facharbeitskreis Antidiskriminierung

Wie ist die Position der Parteien zur Antidiskriminierungspolitik?

Leif Schrader, FDP
Till Steffen, GAL
Mehmet Yildiz, DIE LINKE
SPD und CDU werden ihre ParteivertreterIinnen noch bekannt geben

Diskussionsrunde mit den Parteivertretungen und Teilnehmern

Moderation: Dr. Andreas Hieronymus

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz trat am 18. August 2006 in Kraft. So wurden die entsprechenden europ�ischen Richtlinien in Deutschland umgesetzt. Mit der Veranstaltung möchten wir mit Ihnen und den Parteivertretungen die Handlungsmöglichkeiten zur Antidiskriminierungspolitik in Hamburg erörtern. Deshalb ist es Zeit mit den Inhalten des Gesetzes in die Offensive zu gehen.

Terminhinweis Heidelberg: Ausstellung Homestory Deutschland

In Heidelberg wird ab Februar (also im Black History Month, zu dem in Hamburg die Vorbereitungen in vollem Gange sind) die Ausstellung "Homestory Deutschland" gezeigt, an der auch ich beteiligt war. Zusätzlich werden in Februar und März einige interessante Events veranstaltet. Also, falls Ihr in der Nähe seid: Nichts wie hin!

Mannheimer Morgen:

Ausstellung: "Homestory Deutschland" zeigt schwarze Biografien aus Geschichte und Gegenwart

Romani Rose eröffnet Multimedia-Schau

"Homestory Deutschland - Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart" heißt eine Ausstellung, die vom 2. Februar bis 19. März in Heidelberg zu sehen ist. Gezeigt wird die Multimedia-Schau im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in der
Bremeneckgasse 2.

"Seit vielen Jahrhunderten leben Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland, allerdings ist über ihre historische und gegenwärtige Präsenz bislang wenig bekannt", heißt es in einer Mitteilung des Dokumentationszentrums. Während sie in der offiziellen Geschichtsschreibung kaum als eigenständige Gruppe auftauchten, dominierten in der Öffentlichkeit oft stereotype rassistische Klischees, mit denen die Ausstellungs-Organisatoren aufräumen wollen.
So nähert sich die von der Initiative "Schwarze Menschen in Deutschland" angeregte Ausstellung diesem Thema auf vielschichtige Weise: 27 visuell aufbereitete Biografien von in Deutschland lebenden Frauen und Männern afrikanischer Herkunft aus drei Jahrhunderten
vermitteln einen lebendigen Eindruck ihrer Lebenswirklichkeit.

Gestaltet wird die Schau mit bebilderten historischen Zeitleisten, Filmen, Videos und diversen Veröffentlichungen. Alles zusammen soll die Bandbreite ihrer künstlerischen, wissenschaftlichen und politischen Arbeit dokumentieren.

Eröffnet wird "Homestory" am 1. Februar um 19.30 Uhr von Romani Rose (Bild), dem Vorsitzenden des Dokumentationszentrums, und Tahir Della, dem Vorsitzenden der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

Anschließend laden Lebogang Masemola und ihre Band zu einem Konzert ein.

Bis zum 19. März sind zudem viele Konzerte, Vorträge, Lesungen und Filme rund um das Thema geplant. So wird am Donnerstag, 7. Februar, 19.30 Uhr, der Dokumentarfilm "Und wir waren Deutsche: Vom Überleben des Ralph Giordano und Hans Jürgen Massaquoi" gezeigt. Er erzählt von zwei Schulfreunden - einem Juden und einem Afrodeutschen - die den Zweiten Weltkrieg in einem Hamburger Versteck überlebten. Um schwarze Komparsen in deutschen Filmen von 1919 bis 1945 geht es am Samstag, 9. Februar, 18 Uhr in einem Streifen von Dr. Annette von Wangenheim. Eine Lesung mit Noah Sow, der sein Buch "Der alltägliche Rassismus"
vorstellt, folgt am 15. März, 16 Uhr.