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Sonntag, Januar 18, 2009

Der wirkliche Berliner Black History Month: Inspired Comm-Unity!

Der Berliner Black History Month findet dieses Jahr mit einem ganz besonderen Motto statt: "Inspired Comm-Unity"

Das Berliner Program zum Black History Month beginnt am 6. Februar
100% Eigeninitiative * 100% Eigenfinanziert * 100% Comm-Unity!

Termine und Infos auf dem Blog: inspiredcomm-unity

Wir freuen uns sehr, dass auch in diesem Jahr der Black History Month in verschiedenen deutschen Städten zelebriert wird - wie seit mindestens 14 Jahren. Sponsoring und Spenden von Firmen, Organisationen und Privatpersonen sind willkommen.

Donnerstag, Januar 08, 2009

Alles über den Black History Month 2009...

...gibt es ab sofort auf der neu gestalteten Website bhmhamburg.de
Ausschnitt:
Seit dem ersten Hamburger BHM vor 12 Jahren, der anfangs in kleinerem Rahmen von der US-amerikanischen Sängerin Cynthia Utterbach initiiert wurde, ist die Popularität und das Programm stetig gewachsen.

Mit einem reichhaltigen Programm aus künstlerischen Darbietungen diverser musikalischer Stilrichtungen, Tanzvorführungen, Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Filmbeiträgen, Poetry, Lesungen, Workshops, Talkshows, kulinarische Spezialitäten, Kunsthandwerk und einem speziellen Jugendprogramm erreichte der BHM in Hamburg ein stetig wachsendes Publikum.
Neben vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jeden Alters gelang es in der Vergangenheit auch Medien wie das NDR Fernsehen , ARTE - Fernsehen, Stadtmagazin SZENE, Hamburger Abendtblatt, Spiegel-online, Lo’Nam Magazin und das African Heritage Magazin zu interessieren, welche daraufhin Berichte veröffentlichten. Der BHM bietet diesbezüglich eine gute Möglichkeit für eine positive Berichterstattung über ” Schwarze Themen ” und steigert damit die öffentliche Wahrnehmung der Schwarzen Bürger und Bürgerinnen Hamburgs als Teil der Gesellschaft .
Da folgen in Kürze alle Termine inklusive Locations und Eintrittspreise, Fotos und viele Infos.

Wir sehen uns dort!

Montag, September 22, 2008

Heute ist der Tag: Neues Standardwerk erschienen!


Seit heute ist nun (endlich) das neueste Buch von Grada Kilomba erhältlich: Plantation Memories Es wurde auf Englisch veröffentlicht, behandelt aber den deutschen Kontext und all die Situationen, die sich wie in einer Endlos-Schleife immer und immer wiederholen. Die Extra-Mühe beim Englisch-Lesen wird sich sicherlich lohnen! Hier der Klappentext:
„Plantation Memories is a compilation of episodes exploring everyday racism.

Linking postcolonial theory and lyrical narrative, the book provides a new and inspiring interpretation of everyday racism in the form of short stories.

From the question "Where do you come from?" to the N-word to Hair Politics, the book is essential for anyone interested in Black studies, postcolonialism, critical whiteness, gender studies and psychoanalysis"

(Unrast-Verlag, September 2008)
Hier gibt's das Inhaltsverzeichnis: klick

Und hier die Beschreibung auf Deutsch, von der Amazon-Seite:
Plantation Memories erforscht Alltagsrassismus in Form einer Sammlung von Geschichten. Es begreift Rassismus als psychologische Realität. Grada Kilomba zufolge wird Alltagsrassismus als gewaltsamer Schock erlebt, der die Menschen plötzlich in eine koloniale Situation rückt und sie dabei ihrer Verbindung mit der Gesellschaft entreißt. Völlig unerwartet trifft Vergangenheit auf Gegenwart, und die Gegenwart wird erlebt, als wäre sie die furchtbare Vergangenheit, auf die der Titel des Buches verweist. Indem sie postkoloniale Theorie, Psychoanalyse und poetisches Erzählen miteinander verbindet, ermöglicht Kilomba eine neue und inspirierende Interpretation von Alltagsrassismus, Erinnerung, Trauma und Dekolonisierung in der Form von Kurzgeschichten. Das Buch widmet sich einer Reihe von Themen von der Frage »Woher kommst du?« über das N-Wort bis zur politischen Bedeutung des Haars.

Donnerstag, Mai 22, 2008

Und gleich nochmal...

...aus ganz egoistischen Gründen, wie der Steigerung der eigenen Motivation, noch ein wunderbares Video:

Montag, Mai 19, 2008

Broschüre über Rassismus in der Entwicklungszusammenarbeit

Heute wurde in Neues Deutschland über die Broschüre "Von Trommlern und Helfern - Beiträge zu einer nichtrassistischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit" berichtet. Hier ein Ausschnitt:
Wie wichtig gerade die Selbstwahrnehmung der entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NRO) bei der Ausblendung des Themas Rassismus ist, zeigen Timo Kiesel und Carolin Philipp in ihrem Beitrag »Schicken Sie Zukunft! Weiß- und Schwarzsein auf Plakaten von Hilfsorganisationen«: »Die NRO haben mit ihren meist weißen deutschen Mitarbeitern die Hoheit über Darstellung und Definition von Schwarzen und PoC (People of Colour) im öffentlichen Raum. Diese Macht ermöglicht, negative Seiten des Selbsts auszublenden. So werden zwar Not und Hunger gezeigt, aber nicht Wohlstand und Reichtum. Die beiden Phänomene werden dadurch in einen falschen Zusammenhang gesetzt, nämlich dass Barmherzigkeit und nicht etwa Ausbeutung die zentrale Verbindung zwischen armen und reichen Menschen sei.«
Den ganzen Text gibt es hier und bestellt werden kann nach diesem klick

Freitag, Mai 02, 2008

Göttingen: Film & Diskussion zum Todesfall Oury Jalloh

via VOICE Göttingen
Hier noch eine wärmstens zu empfehlende Veranstaltung am kommenden Dienstag

Film – Vortrag – Diskussion
mit VertreterInnen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh"
Ort: Holbornsches Haus, Rote Str. 34, Göttingen
Zeit: 19.00 Uhr

Datum: Dienstag, 6. Mai 2008

Das war Mord…

Am 7. Januar 2005 verbrennt Oury Jalloh im „Sicherheitsgewahrsam" der Polizei in Dessau. Erst nach langen Bemühungen von FreundInnen und UnterstützerInnen kommt es im März 2007 zum Prozess gegen zwei der Beamten.
Die offenen Fragen zu dem Todesfall Oury Jallohs sind zahlreich und erschreckend. Die Polizeibeamten hüllen sich in Schweigen. Mittlerweile gab es über 40 Prozesstage.
VertreterInnen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh" berichten über den bisherigen Prozessverlauf, welche Hoffnungen einst damit verknüpft waren und wie es weitergehen soll.
Break the Silence!

Sonntag, April 27, 2008

Terminhinweis Berlin: Black International Cinema Festival

Bereits im 23. Jahr findet das BLACK INTERNATIONAL CINEMA in Berlin statt. Vom 08. Mai - 12. Mai. 2008 im Moviemento, Kreuzberg

In diesem Jahr fokussiert das Festival mit dem Thema “Diverse & Together: A complexion Change - Erscheinungsbild im Wandel” auf Filme die sich mit dem interkulturellen Dialog in der Gesellschaft beschäftigen.

weitere Infos unter: http://www.moviemento.de/bic.html

Mittwoch, März 12, 2008

Homestory Deutschland bald in Bielefeld!

Nach einer ereignisreichen Zeit in Heidelberg wandert die Ausstellung "Homestory Deutschland" in diesem Monat nach Bielefeld. Hier die Termine für Ausstellung und ein rundum empfehlenswertes Rahmenprogramm:

20. März bis 20. April 2008 in Bielefeld
20. bis 31. März 2008 im Internationalen Begegnungszentrum
1. bis 20. April 2008 im Umweltzentrum

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Donnerstag, 20. März, 19 Uhr im IBZ
Ausstellungseröffnung
Sektempfang und Live-Musik von »Assanteewa«.
Input zur Schwarzen Deutschen Bewegung und Schwarzem Bewusstsein in Deutschland mit Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund e.V.).

Sonntag, 23. März, 16 Uhr im IBZ
»Hoffnung im Herz«
(Dokumentarfilm von Maria Binder, 1997, Dauer: 42 min.)
Der Film stellt Leben und Werk der Wissenschaftlerin, Dichterin und Aktivistin May Ayim vor.

Montag, 24. März, 19 Uhr im IBZ
»Die alltägliche Gegenwart der kolonialen Vergangenheit«
Multimedia-Vortrag und Diskussion mit Joshua Kwesi Aikins. Die verdrängte deutsche Kolonialzeit hat die gesamte BRD mitgeprägt. Diese Vergangenheit und die daraus erwachsende Verantwortung ist überall gegenwärtig und soll exemplarisch am Beispiel der Stadt Berlin beleuchtet werden.

Donnerstag, 27. März, 19 Uhr im IBZ
»Pagen in der Traumfabrik – Schwarze Komparsen im deutschen Spielfilm von 1919 bis 1945«
(Dokumentarfilm von Dr. Annette von Wangenheim in Zusammenarbeit mit dem WDR, 2002, Dauer: 45 min.)
Der Film dokumentiert die Inszenierungen von Schwarzsein im deutschen Film und die damit einhergehenden Rollenzuweisungen und Instrumentalisierungen Schwarzer Menschen ab 1933. Dem Film schließt sich ein Gespräch mit dem Zeitzeugen Theodor Wonja Michael an.

Sonntag, 30.März, 16 Uhr im IBZ
»Black Deutschland«
(Dokumentarfilm von Oliver Hardt, 2005, Dauer: 55 min.)
Eine Studie über Schwarze Menschen in Deutschland.
www.blackdeutschland.de

Donnerstag, 3. April, 19 Uhr im Buchladen Eulenspiegel
»re/visionen – Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland«
Buchvorstellung, Lesung und Diskussion mit Sheila Mysorekar.
www.unrast-verlag.de (Eintritt: 3,– Euro)

Freitag, 11. April, 17 Uhr in der Stadtbibliothek
»Daheim unterwegs – ein deutsches Leben«
Lesung aus der Autobiografie mit Ika Hügel Marshall.
www.orlanda.de (Eintritt: 3,– Euro)

Sonntag, 13. April, 16 Uhr im Kino Lichtwerk im Ravensberger Park
»Yes, I AM!«
(Dokumentarfilm von Sven Halfar in Zusammenarbeit mit Brothers Keepers e.V., 2006, Dauer: 105 min.)
Der Film erzählt die bewegenden Geschichten dreier Afrodeutscher, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, wirft dabei Fragen über das deutsche Selbstverständnis auf und dokumentiert zeitgleich die Geschichte der Brothers Keepers – ein Bandprojekt. Dem Film schließt sich ein Gespräch mit dem Musiker Adé Bantu an. (Eintritt: 5,- Euro)

Montag, 14. April, 19 Uhr in der Universität
»Where do you come from? - placing the Black subject outside the nation«
Vortrag und Diskussion mit Grada Kilomba (in Englisch)
The constant questioning about »where one comes from« is not only an exercise of curiosity, but also an exercise to confirm white colonial fantasies around ›race‹ and territoriality. One is asked, in the first place, because one is categorized as a ›race‹ which does not belong. In this lecture we will explore both the fantasies and the strategies involved in this question.

Donnerstag, 17. April, 19 Uhr in der Universität
»Deutschland Schwarz Weiß«
Buchvorstellung und Lesung mit Noah Sow.
Das Buch informiert über den alltäglichen Rassismus: Woher er kommt, wie er weitergegeben wird, wozu er dient, und wie er sich oft versteckt äußert. www.randomhouse.de

Sonntag, 20. April, 19 Uhr im IBZ
»Situation und Perspektiven der afrikanischen Diaspora in Bielefeld« (Abschlussveranstaltung)
Verschiedene afrikanische Gruppen aus Bielefeld werden Inputs zu ihrer Situation und ihren Perspektiven in Bielefeld/Deutschland geben.

Freitag, 25. April, ab 21 Uhr im IBZ
Soulparty

Mittwoch, Januar 09, 2008

Terminhinweis Heidelberg: Ausstellung Homestory Deutschland

In Heidelberg wird ab Februar (also im Black History Month, zu dem in Hamburg die Vorbereitungen in vollem Gange sind) die Ausstellung "Homestory Deutschland" gezeigt, an der auch ich beteiligt war. Zusätzlich werden in Februar und März einige interessante Events veranstaltet. Also, falls Ihr in der Nähe seid: Nichts wie hin!

Mannheimer Morgen:

Ausstellung: "Homestory Deutschland" zeigt schwarze Biografien aus Geschichte und Gegenwart

Romani Rose eröffnet Multimedia-Schau

"Homestory Deutschland - Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart" heißt eine Ausstellung, die vom 2. Februar bis 19. März in Heidelberg zu sehen ist. Gezeigt wird die Multimedia-Schau im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in der
Bremeneckgasse 2.

"Seit vielen Jahrhunderten leben Menschen afrikanischer Herkunft in Deutschland, allerdings ist über ihre historische und gegenwärtige Präsenz bislang wenig bekannt", heißt es in einer Mitteilung des Dokumentationszentrums. Während sie in der offiziellen Geschichtsschreibung kaum als eigenständige Gruppe auftauchten, dominierten in der Öffentlichkeit oft stereotype rassistische Klischees, mit denen die Ausstellungs-Organisatoren aufräumen wollen.
So nähert sich die von der Initiative "Schwarze Menschen in Deutschland" angeregte Ausstellung diesem Thema auf vielschichtige Weise: 27 visuell aufbereitete Biografien von in Deutschland lebenden Frauen und Männern afrikanischer Herkunft aus drei Jahrhunderten
vermitteln einen lebendigen Eindruck ihrer Lebenswirklichkeit.

Gestaltet wird die Schau mit bebilderten historischen Zeitleisten, Filmen, Videos und diversen Veröffentlichungen. Alles zusammen soll die Bandbreite ihrer künstlerischen, wissenschaftlichen und politischen Arbeit dokumentieren.

Eröffnet wird "Homestory" am 1. Februar um 19.30 Uhr von Romani Rose (Bild), dem Vorsitzenden des Dokumentationszentrums, und Tahir Della, dem Vorsitzenden der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

Anschließend laden Lebogang Masemola und ihre Band zu einem Konzert ein.

Bis zum 19. März sind zudem viele Konzerte, Vorträge, Lesungen und Filme rund um das Thema geplant. So wird am Donnerstag, 7. Februar, 19.30 Uhr, der Dokumentarfilm "Und wir waren Deutsche: Vom Überleben des Ralph Giordano und Hans Jürgen Massaquoi" gezeigt. Er erzählt von zwei Schulfreunden - einem Juden und einem Afrodeutschen - die den Zweiten Weltkrieg in einem Hamburger Versteck überlebten. Um schwarze Komparsen in deutschen Filmen von 1919 bis 1945 geht es am Samstag, 9. Februar, 18 Uhr in einem Streifen von Dr. Annette von Wangenheim. Eine Lesung mit Noah Sow, der sein Buch "Der alltägliche Rassismus"
vorstellt, folgt am 15. März, 16 Uhr.

Sonntag, November 11, 2007

Terminhinweis Hamburg: Treu bis in den Tod" - Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen

Mittwoch, 14.11.2007, 18.00 Uhr
Marianne Bechhaus-Gerst, Universität Köln

Die Lebensgeschichte des "Askari" Mahjub bin Adam Mohamed (alias Mohamed Husen):
Der Sudanese Mahjub bin Adam Mohamed ließ sich 1914 als Söldner der Kolonialtruppe in Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, anwerben. 1930 kam er als Kolonialmigrant nach Deutschland. Er spielte in den dreißiger Jahren kleinere Rollen in mehr als 20 Spielfilmen. Trotz der Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime blieb er im Land. 1941 wurde der Unbequeme zum Schweigen gebracht, indem man ihn ohne Prozess in das KZ Sachsenhausen einwies, wo er drei Jahre später starb.

Moderation: Heiko Möhle, Eine Welt Netzwerk Hamburg e.V.

Marianne Bechhaus-Gerst: „Treu bis in den Tod. Von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen. Eine Lebensgeschichte

Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Hauptgebäude Flügel Ost, Asien-Afrika-Institut, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg.

Montag, September 24, 2007

Roots Germania - Filmpremiere!

Filmfest Hamburg, Freitag 28.09. um 19:30 im Grindel 3Cologne Conference, Sa 29.09, ZDF Showcase, 16:30 im Filmhausim TV, ZDF /Das kleine Fernsehspiel, 05.11., um 0:20 UhrDokumentarfilmfest Kassel, 15.11., 17:15, im GloriaDie Kugel ist für Dich, Mo Asumang!“. Mit dieser Textzeile rief die Neonaziband „White Aryan Rebels" in einem Hetzsong zum Mord an der Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Mo Asumang auf. Dieser Schock inspirierte Mo zu einer filmischen Spurensuche, die das ZDF am 05. November in der Reihe ‚Das kleine Fernsehspiel’ zeigt. Auf ihrer Recherchereise versucht Mo Asumang die Ursachen solchen Hasses und die Ausgrenzung von Migranten zu ergründen. Den bösartig gemeinten Rat der Neonazis nimmt Mo Asumang dabei ernst: „Geh dahin, wo du hergekommen bist!". Ist das ihr Geburtsort Kassel? Oder Ghana, woher ihr Vater stammt? Aber dort gilt
sie als Weiße. Doch ein Aufenthalt dort öffnet ihr die Augen für einen ganz neuen Weg, den Rassismus und Germanenkult deutscher Neonazis zu hinterfragen. So wird Mo`s Identitätssuche ganz nebenbei auch eine spirituelle Reise zu afrikanisch und germanischen Ahnen und Kultplätzen. Doch nicht nur das. Mo mischt sich auf einer NPD-Demo unter 3000 Neonazis, bringt Nazikader aus der Fassung, durchforstet braune Websites im Internet, und steigt in die „Himmler Gruft" der Wewelsburg hinab. Eine intensive, aber immer wieder auch ironisch-humorvolle Reise, die nicht nur dazu führt, ein persönliches Trauma abzulegen, das durch Vorurteile, Hass und Furcht zustande kam. Mo wächst den Neonazis dabei über den Kopf.

Buch und Regie: Mo Asumang Kamera: Felix Leiberg Schnitt: Karin Nowarra, Beatrice Babin Musik/Mischung: Johannes Malfatti
Ton/Mischung: Silvio Naumann MA Motion in Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspielin Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam-Babelsberg

Montag, September 03, 2007

Weniger Politisches: Musik-Tipp

Heute erscheint das Album einer der sympathischsten Reggae-Combos Deutschlands, also seht Euch das Video an und besorgt Euch das Album (wenn sogar ich als digital-Hörer mich entscheide, mir ne CD anzuschaffen, heißt das was!!!):

Sonntag, Juni 17, 2007

X - Das Magazin für AfroKultur

Toll, dass gerade so viele Afro-Projekte ausgebrütet werden - ein Küken ist soeben geschlüpft (und über die anderen, die in den nächsten Monaten folgen, wird BLACKprint ebenfalls berichten!):

Endlich! Der Vorläufer von X Das Magazin für AfroKultur, die Sonderedition zum Afrika Festival in Osnabrück, ist da. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Autoren und Wissenschaftlern ist an der Schnittstelle zwischen Afrika und Deutschland ein 96-seitiges Magazin entstanden, welches beispielhaft zeigt, dass Deutschland weitaus mehr zu bieten hat als Musikantenstadl, Lederhosen oder Eisbein mit Sauerkraut.

X, Deutschlands erstes Printmagazin für AfroKultur, fungiert als mediale Plattform von und für Afros und AfroKultur-Interessierte. Auf der Basis einer ethnisch-kulturellen Bedeutungsgeschichte wird rassistische Hautfarben-Kategorisierung überwunden, ohne dabei den entsprechenden Bedeutungsgehalt für und Einfluss auf Afros in Deutschland zu ignorieren. Somit ist X Ausdruck einer Kultur, die auch in Deutschland gewachsen und somit als Teilkultur der deutschen Kultur zu verstehen ist – ein einzigartig authentisches Magazin mit einer unverwechselbaren Zielgruppenansprache.

Mit seiner Sonderedition trägt X nicht nur zu einer ausführlichen Dokumentation der zahlreichen Veranstaltungen auf dem Osnabrücker Afrika Festival bei, sondern geht noch einen Schritt weiter: Die Geschichten, Reportagen, Essays und Interviews des Magazins reflektieren die vielfältigen Lebensrealitäten von Afros in Deutschland und artikulieren gleichzeitig deutsches Selbstverständnis.

Die Sonderedition von X Das Magazin für AfroKultur ist bei verschiedenen Veranstaltungen des Festivals, im Touristenbüro der Stadt Osnabrück, im Aktionszentrum Dritte Welt, der Lagerhalle oder unter fabulamedia.com erhältlich.

Dienstag, Mai 15, 2007

Zum Entspannen...

...hab ich in Hamburg ein besonderes Juwel entdeckt: African-Spa

Dies ist keine Werbung, sondern eine echte Empfehlung, Agatha Jockers hat mir, nachdem ich einen weiteren großen - und stressigen - Schritt in meinem Leben gemeistert habe, wieder Energie und Ruhe eingehaucht. Nachdem das Dinge sind, die gerade kritisch denkende Menschen sehr dringend brauchen und immer wieder pflegen müssen, ist das mein Tipp für euch!