What a Moment! - Video of the Day
The first Presidential Dance
Blog über die Repräsentation Schwarzer Menschen in den Medien, gesellschaftspolitischen Aktivismus und alles, was mit der Afro-Diaspora zu tun hat
...aus ganz egoistischen Gründen, wie der Steigerung der eigenen Motivation, noch ein wunderbares Video:
Hat zwar nicht viel mit Afros zu tun, aber ich musste so heftig lachen, dass ich es unbedingt zeigen will:
Danke an ntropie fürs Finden
Labels: film
via VOICE GöttingenHier noch eine wärmstens zu empfehlende Veranstaltung am kommenden Dienstag
Film – Vortrag – Diskussion
mit VertreterInnen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh"
Ort: Holbornsches Haus, Rote Str. 34, Göttingen
Zeit: 19.00 Uhr
Datum: Dienstag, 6. Mai 2008
Das war Mord…
Am 7. Januar 2005 verbrennt Oury Jalloh im „Sicherheitsgewahrsam" der Polizei in Dessau. Erst nach langen Bemühungen von FreundInnen und UnterstützerInnen kommt es im März 2007 zum Prozess gegen zwei der Beamten.
Die offenen Fragen zu dem Todesfall Oury Jallohs sind zahlreich und erschreckend. Die Polizeibeamten hüllen sich in Schweigen. Mittlerweile gab es über 40 Prozesstage.
VertreterInnen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh" berichten über den bisherigen Prozessverlauf, welche Hoffnungen einst damit verknüpft waren und wie es weitergehen soll.
Break the Silence!
Labels: film, gewalt, history, schimmelmann, versklavung
Bereits im 23. Jahr findet das BLACK INTERNATIONAL CINEMA in Berlin statt. Vom 08. Mai - 12. Mai. 2008 im Moviemento, Kreuzberg
In diesem Jahr fokussiert das Festival mit dem Thema “Diverse & Together: A complexion Change - Erscheinungsbild im Wandel” auf Filme die sich mit dem interkulturellen Dialog in der Gesellschaft beschäftigen.
weitere Infos unter: http://www.moviemento.de/bic.html
"Man muss auch nicht mitmarschieren, zumal es kein Zurück gibt, Badu mag nämlich keine Deserteure ("If you think about turning back / I got a shot gun on ya back"). Braucht man als weißer Europäer ja auch nicht. Doch in ihrer Kompromisslosigkeit wie in ihrem verkifften Wahnsinn ist dies eine wichtige Platte."Aha, na wenigstens hat er begriffen, dass er weiß und nicht "neutral" ist... [wohl anders als viele der weißen Leser von BLACKprint, die sich in der letzen Umfrage nicht äußern wollten...]
Sehr sehenswerter Independent-Film "HipHop: Beyond Beats and Rhymes" (55 min)
Meinungen, Kommentare?
In folgendem Video sind Ausschnitte aus der Pressekonferenz auf der Popkomm mit dem Thema "Hip Hop - Quo vadis?" zu sehen, bei der u.a. die Brothers Keepers Adé Bantu und Torch ebenso wie Noah Sow, die Sängerin Abisara Machold und Murat Güngör sich zu der Kampagne gegen Rassismus und Sexismus im deutschen Hip Hop äußern. Hingehen und anschauen!
[Mit Dank an Eric Anders für den Hinweis]
Filmfest Hamburg, Freitag 28.09. um 19:30 im Grindel 3Cologne Conference, Sa 29.09, ZDF Showcase, 16:30 im Filmhausim TV, ZDF /Das kleine Fernsehspiel, 05.11., um 0:20 UhrDokumentarfilmfest Kassel, 15.11., 17:15, im GloriaDie Kugel ist für Dich, Mo Asumang!“. Mit dieser Textzeile rief die Neonaziband „White Aryan Rebels" in einem Hetzsong zum Mord an der Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Mo Asumang auf. Dieser Schock inspirierte Mo zu einer filmischen Spurensuche, die das ZDF am 05. November in der Reihe ‚Das kleine Fernsehspiel’ zeigt. Auf ihrer Recherchereise versucht Mo Asumang die Ursachen solchen Hasses und die Ausgrenzung von Migranten zu ergründen. Den bösartig gemeinten Rat der Neonazis nimmt Mo Asumang dabei ernst: „Geh dahin, wo du hergekommen bist!". Ist das ihr Geburtsort Kassel? Oder Ghana, woher ihr Vater stammt? Aber dort gilt
sie als Weiße. Doch ein Aufenthalt dort öffnet ihr die Augen für einen ganz neuen Weg, den Rassismus und Germanenkult deutscher Neonazis zu hinterfragen. So wird Mo`s Identitätssuche ganz nebenbei auch eine spirituelle Reise zu afrikanisch und germanischen Ahnen und Kultplätzen. Doch nicht nur das. Mo mischt sich auf einer NPD-Demo unter 3000 Neonazis, bringt Nazikader aus der Fassung, durchforstet braune Websites im Internet, und steigt in die „Himmler Gruft" der Wewelsburg hinab. Eine intensive, aber immer wieder auch ironisch-humorvolle Reise, die nicht nur dazu führt, ein persönliches Trauma abzulegen, das durch Vorurteile, Hass und Furcht zustande kam. Mo wächst den Neonazis dabei über den Kopf.Buch und Regie: Mo Asumang Kamera: Felix Leiberg Schnitt: Karin Nowarra, Beatrice Babin Musik/Mischung: Johannes Malfatti
Ton/Mischung: Silvio Naumann MA Motion in Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspielin Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam-Babelsberg
Zwei der drei Herren aus der Überschrift sind potentielle Ehemänner - wer den richtigen Tipp abgibt, gewinnt ;-)
Sehr interessante Diskussion über Terrorismus, Rassismus, die Situation von Afro-Amerikanern und darum, wie dumm George Bush ist. Außerdem über Jena 6, worüber ich ja schon mehrmals gebloggt habe (hier, hier), aber seht selbst:
via hubby number 3
Labels: film
Heute erscheint das Album einer der sympathischsten Reggae-Combos Deutschlands, also seht Euch das Video an und besorgt Euch das Album (wenn sogar ich als digital-Hörer mich entscheide, mir ne CD anzuschaffen, heißt das was!!!):
Ich wurde soeben auf eine Dokumentation aufmerksam gemacht, in der Serge Bilé einige Lebensläufe von Schwarzen Menschen verfolgt, die während der NS-Zeit in Konzentrationslagern verschwanden. Ein kurzes Interview mit dem Filmemacher ist hier zu sehen.
Nicht nur, dass hier in Hamburg gerade diffuses Chaos ausbricht, weil G8-Gegner kategorisch kriminalisiert werden, es gibt auch in den Weiten des world wide web und der Medienwelt Dinge zu berichten, die mich nur mit einem hilflosen Kopfschütteln zurücklassen.
Hier geht's los:
- NPD-Entgleisung in Dresden: Da, wo die NPD schon im Landtag ist, wird deren Gedankengut nicht nur laut verbreitet, sondern auch kommentarlos von der CDU hingenommen (bzw. reagiert man dann erst im Nachhinein, wenn andere sich beschweren):
Ziel der anderen Parteien sei es, so Apfel weiter, eine "entwurzelte Masse ethnokultureller Kastraten zu schaffen". Es müsse den Verantwortlichen immer klar gewesen sein, "dass man N**** und Tatarenstämme nicht einfach in Deutschland integrieren" könne.Von all den offensichtlichen Ungeheuerlichkeiten abgesehen, ist auch in puncto "Kritik" noch anzumerken, dass die Menschen, die auf rassistische, nicht hinnehmbare Weise als "N****" bezeichnet werden, nicht automatisch "Ausländer und Asylbewerber" sind, sondern mitunter (seit einigen Jahrhunderten) auch deutsche Staatsbürger. [Dieser Hinweis bedeutet keine Distanzierung zu Flüchtlingen und Menschen nicht-deutscher Nationalität!]
Für zusätzliche Verärgerung sorgt das Verhalten von Landtagspräsident Erich Iltgen. Der CDU-Politiker hatte die Äußerungen Apfels stillschweigend hingenommen.
(...)
Landtagspräsident Iltgen reagierte auf die Kritik und erteilte dem Fraktionschef der rechtsextremen NPD, Apfel, einen nachträglichen Ordnungsruf. Apfel habe die in Deutschland lebenden Ausländer und Asylbewerber pauschal verunglimpft und beleidigt. Iltgen sprach von ungeheuerlichen Äußerungen, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllten.
Seit Jahren sind führende Mitglieder mit dem Vorwurf des Rechtsradikalismus konfrontiert. Im Brennpunkt: CSU-Stadtrat Thomas Fürst.Auch, wenn ich dem Spiegel in diesem Fall einmal sehr dankbar dafür bin, dass der rassistische Begriff nicht reproduziert wurde, kenne ich den Wortlaut von anderer Stelle und kann nur sagen, dass mir nicht klar ist, wie eine Partei, die sich als sozial und demokratisch versteht (ganz zu schweigen von christlich, aber dieses Adjektiv lässt sich ja sehr unterschiedlich auslegen), solche Führungspersönlichkeiten halten/schützen/verteidigen kann.
(...)
Jetzt gehen die Fürst-Kritiker in die Offensive: Sieben CSU-Ortschefs, die sich als "die jungen Ortsvorsitzenden der Regensburger CSU" titulieren, haben ein 33-Seiten-Dossier über "rechte Umtriebe" im eigenen Kreisverband zusammengestellt, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.
Darin werfen sie Thomas Fürst vor, er habe im Jahr 2003 ein Mädchen, das in der Jungen Union mitarbeiten wollte und deren Großvater schwarzer Hautfarbe war, mit einem perversen rassistischen Schimpfwort bedacht. "Thomas Fürst schrieb alle Vorschläge auf seinem Block mit. Statt den Namen des oben genannten Mädchens aufzuschreiben, schrieb er: (es folgt der Begriff)", erinnert sich ein Zeuge in seiner schriftlichen Aussage für das Dossier.
Das Bemühen, den Islam zu kommentieren und unserem Bild gemäß zu korrigieren, übertrumpft derzeit die gebotene Zurückhaltung im Umgang mit einer Religion, der man nicht angehört, und verstellt vor allem den Blick auf die gegenwärtig besorgniserregenden Probleme und Perversionen in den westlichen Demokratien.Ich will hier gar nicht so viel zitieren, dafür gibt es zu viele sehr interessante Punkte in dem Artikel, bitte einfach hingehen und lesen. Komplett! [Danke an Jean-Luc für den Tipp]
Miller hatte stets seine Unschuld beteuert und aus dem Gefängnis hunderte Briefe an Anwälte, Journalisten und Bürgerrechtsorganisationen geschrieben. Die Initiative "Innocence Project" setzte schließlich die DNA-Analyse durch. Anwälte der Initiative sehen in Millers Fall ein Paradebeispiel für die Fehler bei Zeugenaussagen - vor allem in Fällen, in denen das Opfer weiß und der Täter schwarz sei.- Soul-Food: Zum Schluss noch etwas Großartiges, das uns allen Mut machen soll. Mut, zu sprechen!
...damit Ihr Euch diesen Film (und die seiner Art) sparen könnt, hier eine Zusammenfassung des Plots: