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Montag, Januar 26, 2009

What a Moment! - Video of the Day

The first Presidential Dance

Donnerstag, Mai 22, 2008

Und gleich nochmal...

...aus ganz egoistischen Gründen, wie der Steigerung der eigenen Motivation, noch ein wunderbares Video:

Fundstück des Tages!

Hat zwar nicht viel mit Afros zu tun, aber ich musste so heftig lachen, dass ich es unbedingt zeigen will:


Danke an ntropie fürs Finden

Freitag, Mai 02, 2008

Göttingen: Film & Diskussion zum Todesfall Oury Jalloh

via VOICE Göttingen
Hier noch eine wärmstens zu empfehlende Veranstaltung am kommenden Dienstag

Film – Vortrag – Diskussion
mit VertreterInnen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh"
Ort: Holbornsches Haus, Rote Str. 34, Göttingen
Zeit: 19.00 Uhr

Datum: Dienstag, 6. Mai 2008

Das war Mord…

Am 7. Januar 2005 verbrennt Oury Jalloh im „Sicherheitsgewahrsam" der Polizei in Dessau. Erst nach langen Bemühungen von FreundInnen und UnterstützerInnen kommt es im März 2007 zum Prozess gegen zwei der Beamten.
Die offenen Fragen zu dem Todesfall Oury Jallohs sind zahlreich und erschreckend. Die Polizeibeamten hüllen sich in Schweigen. Mittlerweile gab es über 40 Prozesstage.
VertreterInnen der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh" berichten über den bisherigen Prozessverlauf, welche Hoffnungen einst damit verknüpft waren und wie es weitergehen soll.
Break the Silence!

Montag, April 28, 2008

Schimmelmann: It ain't over before it's gone

Das Denkmal steht noch immer und wir haben das nicht vergessen und uns auch nicht damit abgefunden. Die Leser von BLACKprint werden ab und an daran erinnert. Zum Beispiel mit einem Film von Skrollan Alwert:

Sonntag, April 27, 2008

Terminhinweis Berlin: Black International Cinema Festival

Bereits im 23. Jahr findet das BLACK INTERNATIONAL CINEMA in Berlin statt. Vom 08. Mai - 12. Mai. 2008 im Moviemento, Kreuzberg

In diesem Jahr fokussiert das Festival mit dem Thema “Diverse & Together: A complexion Change - Erscheinungsbild im Wandel” auf Filme die sich mit dem interkulturellen Dialog in der Gesellschaft beschäftigen.

weitere Infos unter: http://www.moviemento.de/bic.html

Dienstag, März 04, 2008

Aktuelles - Links 04.03.2008

Nach einer wirklich sträflich langen Pause hier einmal wieder ein Post mit kurzen Anmerkungen, Infos und den zugehörigen Links:

  • Erykah Badu hat ein neues Album veröffentlicht, in dem sie sich sehr gesellschaftskritisch äußert. Interessant ist, dass der deutsche Journalist Tobias Rapp die Rezension mit dem Titel "Verkiffter Wahnsinn" versieht. Was das Album mit Kiffen zu tun hat, wird zwar nicht wirklich deutlich, aber das scheint dann auch nicht weiter zu stören, denn
    "Man muss auch nicht mitmarschieren, zumal es kein Zurück gibt, Badu mag nämlich keine Deserteure ("If you think about turning back / I got a shot gun on ya back"). Braucht man als weißer Europäer ja auch nicht. Doch in ihrer Kompromisslosigkeit wie in ihrem verkifften Wahnsinn ist dies eine wichtige Platte."
    Aha, na wenigstens hat er begriffen, dass er weiß und nicht "neutral" ist... [wohl anders als viele der weißen Leser von BLACKprint, die sich in der letzen Umfrage nicht äußern wollten...]
  • Afro Hesse ist ein Paradebeispiel für das gesellschaftskritische Potential von Kultur, genauer gesagt von Musik, genauer gesagt von HipHop. Ein Mensch, der illegalisiert in diesem Land lebt und deswegen eigentlich unsichtbar ist, veröffentlicht ein Album, damit seine Stimme gehört wird. taz
  • Plötzlich gibt es auch in Deutschland "rassistisch motivierte Übergriffe", die nicht fälschlich als rechtsextrem oder fremdenfeindlich bezeichnet werden, wie bei dem Fall des Schwarzen Mannes, der beschimpft und auf ein Gleis gestoßen wurde. Eine erfreuliche Entwicklung nach einem mehr als unerfreulichem (aber leider nicht singulären) Ereignis (Quelle 1, Quelle 2).
  • Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Katzhütte haben eine weitere Stellungnahme veröffentlicht, nachdem Vertreter des Landratsamtes und der Gemeindeverwaltung das Gebäude besucht haben, während einem Fernsehteam der Zutritt zur Dokumentation der katastrophalen Zustände verweigert wurde. Hier der Text klick
  • Zum Schluss noch der Hinweis auf eine weitere Form des kreativen Protest, den Schwarzes Küchenpersonal in einem Luxus-Restaurant in Paris durchgeführt hat: Ein Streik mit Besetzung des Restaurants, in dem illegalisierte Menschen zum Teil neun Jahre lang zu geringen Löhnen gearbeitet haben und dennoch (bzw. genau deswegen) in einem mehr als prekären Status leben. KLICK
  • Und obwohl ich kein Anhänger der Obama-Mania bin und nicht denke, dass mit einem Schwarzen US-Präsidenten alle Probleme gelöst werden (was viele dann natürlich gerne behaupten würden, so wie ich auch schon heute in einer deutschen Zeitung gelesen habe, dass es in den USA keinen offensichtlichen Rassismus mehr geben würde), hier ein schickes Video. Viel Spaß:

Freitag, Januar 04, 2008

Fragen an die US-Hip Hop-Industrie


Sehr sehenswerter Independent-Film "HipHop: Beyond Beats and Rhymes" (55 min)

Meinungen, Kommentare?

Dienstag, Oktober 09, 2007

Montag, Oktober 08, 2007

Brothers Keepers sprechen über die Kampagne gegen Aggro

In folgendem Video sind Ausschnitte aus der Pressekonferenz auf der Popkomm mit dem Thema "Hip Hop - Quo vadis?" zu sehen, bei der u.a. die Brothers Keepers Adé Bantu und Torch ebenso wie Noah Sow, die Sängerin Abisara Machold und Murat Güngör sich zu der Kampagne gegen Rassismus und Sexismus im deutschen Hip Hop äußern. Hingehen und anschauen!

[Mit Dank an Eric Anders für den Hinweis]

Kurze Geschichte des Wortes "Nigga" in den USA

Montag, September 24, 2007

Roots Germania - Filmpremiere!

Filmfest Hamburg, Freitag 28.09. um 19:30 im Grindel 3Cologne Conference, Sa 29.09, ZDF Showcase, 16:30 im Filmhausim TV, ZDF /Das kleine Fernsehspiel, 05.11., um 0:20 UhrDokumentarfilmfest Kassel, 15.11., 17:15, im GloriaDie Kugel ist für Dich, Mo Asumang!“. Mit dieser Textzeile rief die Neonaziband „White Aryan Rebels" in einem Hetzsong zum Mord an der Fernsehmoderatorin und Schauspielerin Mo Asumang auf. Dieser Schock inspirierte Mo zu einer filmischen Spurensuche, die das ZDF am 05. November in der Reihe ‚Das kleine Fernsehspiel’ zeigt. Auf ihrer Recherchereise versucht Mo Asumang die Ursachen solchen Hasses und die Ausgrenzung von Migranten zu ergründen. Den bösartig gemeinten Rat der Neonazis nimmt Mo Asumang dabei ernst: „Geh dahin, wo du hergekommen bist!". Ist das ihr Geburtsort Kassel? Oder Ghana, woher ihr Vater stammt? Aber dort gilt
sie als Weiße. Doch ein Aufenthalt dort öffnet ihr die Augen für einen ganz neuen Weg, den Rassismus und Germanenkult deutscher Neonazis zu hinterfragen. So wird Mo`s Identitätssuche ganz nebenbei auch eine spirituelle Reise zu afrikanisch und germanischen Ahnen und Kultplätzen. Doch nicht nur das. Mo mischt sich auf einer NPD-Demo unter 3000 Neonazis, bringt Nazikader aus der Fassung, durchforstet braune Websites im Internet, und steigt in die „Himmler Gruft" der Wewelsburg hinab. Eine intensive, aber immer wieder auch ironisch-humorvolle Reise, die nicht nur dazu führt, ein persönliches Trauma abzulegen, das durch Vorurteile, Hass und Furcht zustande kam. Mo wächst den Neonazis dabei über den Kopf.

Buch und Regie: Mo Asumang Kamera: Felix Leiberg Schnitt: Karin Nowarra, Beatrice Babin Musik/Mischung: Johannes Malfatti
Ton/Mischung: Silvio Naumann MA Motion in Koproduktion mit ZDF / Das kleine Fernsehspielin Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam-Babelsberg

Mittwoch, September 12, 2007

Mos Def & Cornel West bei Bill Maher

Zwei der drei Herren aus der Überschrift sind potentielle Ehemänner - wer den richtigen Tipp abgibt, gewinnt ;-)

Sehr interessante Diskussion über Terrorismus, Rassismus, die Situation von Afro-Amerikanern und darum, wie dumm George Bush ist. Außerdem über Jena 6, worüber ich ja schon mehrmals gebloggt habe (hier, hier), aber seht selbst:



via hubby number 3

Montag, September 03, 2007

Weniger Politisches: Musik-Tipp

Heute erscheint das Album einer der sympathischsten Reggae-Combos Deutschlands, also seht Euch das Video an und besorgt Euch das Album (wenn sogar ich als digital-Hörer mich entscheide, mir ne CD anzuschaffen, heißt das was!!!):

Dienstag, Juni 26, 2007

Schwarze NS-Opfer

Ich wurde soeben auf eine Dokumentation aufmerksam gemacht, in der Serge Bilé einige Lebensläufe von Schwarzen Menschen verfolgt, die während der NS-Zeit in Konzentrationslagern verschwanden. Ein kurzes Interview mit dem Filmemacher ist hier zu sehen.

Außerdem hat Bilé ein Buch zum Thema verfasst: Das schwarze Blut meiner Brüder. Vergessene Opfer des Nationalsozialismus
Ein weiteres Buch, das sich mit dem Thema "Schwarze Menschen in der NS-Zeit" in einer autobiografischen Form beschäftigt, ist folgendes: Mach nicht so traurige Augen, weil du ein Negerlein bist. Meine Jugend im Dritten Reich (Sachbuch), über dessen Titel ich natürlich nicht besonders erfreut bin.

Da ich in letzter Zeit häufiger zu NS-Themen befragt wurde, hier noch zwei weitere Buchtipps:

- Hitler's Black Victims: The Historical Experiences of Afro-Germans, European Blacks, Africans, and African Americans in the Nazi Era: The Historical Experience ... (Crosscurrents in African American History)

-Race After Hitler. Black Occupation Children in "Postwar Germany" and America: Black Occupation Children in "Postwar Germany "and America (beschäftigt sich dann eher mit dem rassistischen Erbe aus der Nazi-Zeit)


Mittwoch, Mai 09, 2007

Viele traurige Anlässe/Linksammlung

Nicht nur, dass hier in Hamburg gerade diffuses Chaos ausbricht, weil G8-Gegner kategorisch kriminalisiert werden, es gibt auch in den Weiten des world wide web und der Medienwelt Dinge zu berichten, die mich nur mit einem hilflosen Kopfschütteln zurücklassen.

Hier geht's los:

- NPD-Entgleisung in Dresden: Da, wo die NPD schon im Landtag ist, wird deren Gedankengut nicht nur laut verbreitet, sondern auch kommentarlos von der CDU hingenommen (bzw. reagiert man dann erst im Nachhinein, wenn andere sich beschweren):

Ziel der anderen Parteien sei es, so Apfel weiter, eine "entwurzelte Masse ethnokultureller Kastraten zu schaffen". Es müsse den Verantwortlichen immer klar gewesen sein, "dass man N**** und Tatarenstämme nicht einfach in Deutschland integrieren" könne.
Für zusätzliche Verärgerung sorgt das Verhalten von Landtagspräsident Erich Iltgen. Der CDU-Politiker hatte die Äußerungen Apfels stillschweigend hingenommen.
(...)
Landtagspräsident Iltgen reagierte auf die Kritik und erteilte dem Fraktionschef der rechtsextremen NPD, Apfel, einen nachträglichen Ordnungsruf. Apfel habe die in Deutschland lebenden Ausländer und Asylbewerber pauschal verunglimpft und beleidigt. Iltgen sprach von ungeheuerlichen Äußerungen, die den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllten.
Von all den offensichtlichen Ungeheuerlichkeiten abgesehen, ist auch in puncto "Kritik" noch anzumerken, dass die Menschen, die auf rassistische, nicht hinnehmbare Weise als "N****" bezeichnet werden, nicht automatisch "Ausländer und Asylbewerber" sind, sondern mitunter (seit einigen Jahrhunderten) auch deutsche Staatsbürger. [Dieser Hinweis bedeutet keine Distanzierung zu Flüchtlingen und Menschen nicht-deutscher Nationalität!]
Im Übrigen vielen Dank an den MDR, der die Aussprüche des NPD-Apfels auch in dem Audio-Beitrag vollständig zitiert!

- CSU in Regensburg: Um gleich mal zu der Partei zu kommen, die mir im Zusammenhang von NPD und CDU als nächstes einfällt, auch bei der CSU zeigt sich einmal mehr die rechts-nationalistische, von einem rassistischen Verständnis geprägte Seite:
Seit Jahren sind führende Mitglieder mit dem Vorwurf des Rechtsradikalismus konfrontiert. Im Brennpunkt: CSU-Stadtrat Thomas Fürst.
(...)
Jetzt gehen die Fürst-Kritiker in die Offensive: Sieben CSU-Ortschefs, die sich als "die jungen Ortsvorsitzenden der Regensburger CSU" titulieren, haben ein 33-Seiten-Dossier über "rechte Umtriebe" im eigenen Kreisverband zusammengestellt, das SPIEGEL ONLINE vorliegt.
Darin werfen sie Thomas Fürst vor, er habe im Jahr 2003 ein Mädchen, das in der Jungen Union mitarbeiten wollte und deren Großvater schwarzer Hautfarbe war, mit einem perversen rassistischen Schimpfwort bedacht. "Thomas Fürst schrieb alle Vorschläge auf seinem Block mit. Statt den Namen des oben genannten Mädchens aufzuschreiben, schrieb er: (es folgt der Begriff)", erinnert sich ein Zeuge in seiner schriftlichen Aussage für das Dossier.
Auch, wenn ich dem Spiegel in diesem Fall einmal sehr dankbar dafür bin, dass der rassistische Begriff nicht reproduziert wurde, kenne ich den Wortlaut von anderer Stelle und kann nur sagen, dass mir nicht klar ist, wie eine Partei, die sich als sozial und demokratisch versteht (ganz zu schweigen von christlich, aber dieses Adjektiv lässt sich ja sehr unterschiedlich auslegen), solche Führungspersönlichkeiten halten/schützen/verteidigen kann.

- "Der Hochmut des Westens": Der Spiegel mit einem Artikel über die scheinheilige Behandlung/Auslegung des Islam im Vergleich zum Christentum. Der Text wurde zwar aus der FAZ übernommen, aber das ist ja schon mal ein Schritt hin zu einer etwas ausgewogeneren Darstellung:
Das Bemühen, den Islam zu kommentieren und unserem Bild gemäß zu korrigieren, übertrumpft derzeit die gebotene Zurückhaltung im Umgang mit einer Religion, der man nicht angehört, und verstellt vor allem den Blick auf die gegenwärtig besorgniserregenden Probleme und Perversionen in den westlichen Demokratien.
Ich will hier gar nicht so viel zitieren, dafür gibt es zu viele sehr interessante Punkte in dem Artikel, bitte einfach hingehen und lesen. Komplett! [Danke an Jean-Luc für den Tipp]

- Unschuldiger nach 25 Jahren Haft freigesprochen: Einer der vielen Fälle, in denen ein unschuldiger Mensch über Jahrzehnte sein Leben unter schlimmsten Erniedrigungen und Einschränkung all seiner Rechte in einer Zelle fristet.
Miller hatte stets seine Unschuld beteuert und aus dem Gefängnis hunderte Briefe an Anwälte, Journalisten und Bürgerrechtsorganisationen geschrieben. Die Initiative "Innocence Project" setzte schließlich die DNA-Analyse durch. Anwälte der Initiative sehen in Millers Fall ein Paradebeispiel für die Fehler bei Zeugenaussagen - vor allem in Fällen, in denen das Opfer weiß und der Täter schwarz sei.
- Soul-Food: Zum Schluss noch etwas Großartiges, das uns allen Mut machen soll. Mut, zu sprechen!

Montag, April 16, 2007

"Freedom Writers"

...damit Ihr Euch diesen Film (und die seiner Art) sparen könnt, hier eine Zusammenfassung des Plots:

Donnerstag, April 12, 2007