Montag, Mai 28, 2007

Afrikanischer Tag gegen den G8-Gipfel/Veranstaltung Berlin

Am 01.06.2007 , Alte Feuerwache, Berlin
ab 12.00 Uhr
Rassissmus gegen Schwarze und seine Konsequenzen in Afrika.
Mit Yonas Endrias aus Eritrea/Deutschland; N.N: Platform for Reflection and Action against Anti-Black Racism, Schweiz.
14.15 - 16.00 Uhr
Kontinuität von Ausbeutung und Plünderung von Afrika.
Mit Barounga Abdel Kader, Kamerun/Deutschland; Carole Crawford, Paris.
16.15 - 18.00 Uhr
Entschuldigung und Entschädigung für koloniale Verbrechen und Sklaverei.
Mit Mawete Yo Teka Sala, Angola/England; Njeri Yebiemen, Jamaica/England.
18.15 - 20.00 Uhr
Afrikanische Migration in die G8-Staaten und ihre tötlichen Konsequenzen.
Mit Theophilus Osezua Emiowele aus Nigeria/Deutschland, Secretary of European Refugee Advocacy Organisation; Wayne Farah, London.

Zum Inhalt:
Seit über 500 Jahren stellen die Beziehungen zwischen den westlichen Staaten und Afrika eine Kontinuität an Plünderungen und „Anschwärzungen“ des afrikanischen Kontinentes und seiner Bevölkerung durch die WeststaatlerInnen dar. Ein kritischer Mangel an Arbeitskräften ließ die EuropäerInnen nach Afrika stürmen und nach ArbeiterInnen für die Produktion von z.B. Tabak, Zucker, Baumwolle, Kaffee und Gold suchen. Dies wurde durch die grausame Versklavung der AfrikanerInnen realisiert und unterstützt. Dies war unauslöschlich die erste unmenschliche Gewalttat, die an den Menschen Afrikas durch EuropäerInnen und AmerikanerInnen begangen wurde.
Währen dieser Zeit wurden AfrikanerInnen durch die EuropäerInnen brutal gefangen genommen, entführt und unter schlimmsten Bedingungen transportiert. Dies führte zum Verlust von Millionen von Leben. Die, die lebendig Europa und Amerika erreichten, mussten in Plantagen und anderen gefährlichen Bereichen arbeiten wo die oben erwähnten Güter billig produziert und in Europa und Amerika verkauft werden. Die Profite waren enorm und haben entscheidend zum Reichtum dieser Kontinente beigetragen.
Ein anderes Verbrechen gegen die afrikanische Bevölkerung und ihren Kontinent fand ab Jahr 1884 statt. In diesem Jahr starteten die Europäer die zweite große Welle in Richtung Afrika. Diese Bewegungen wurden als Kolonisation bezeichnet. EuropäerInnen wie z.B. PfarrerInnen, HändlerInnen, FarmerInnen und VerwalterInnen sahen in Afrika ein billiges Sprungbrett um
der damaligen Armut in Europa zu entkommen und nach einem besseren Leben zu suchen. Diese Entscheidung, die Länder Afrikas ein zweites Mal auszubeuten, wurde in Deutschland getroffen, auf einem Treffen, das als die Berliner Konferenz von 1884 in die Geschichte einging. Damals, am 15.11.1884 lud Reichskanzler Otto von Bismarck die anderen europäischen und amerikanischen „Mächtigen“ zu dieser Konferenz ein. Während der Konferenz fiel die unkluge
und rassistische Entscheidung zur Aufteilung Afrikas „wie ein Stück Kuchen“. Diese Entscheidung erleichterte das Gedrängel der EuropäerInnen um Afrika. Das Gedrängel um Afrika und die Sklaverei haben Afrika politisch, ökonomisch und kulturell destabilisiert und endlose Kriege und Schmerz herbeigeführt. Dadurch verloren Millionen von AfrikanerInnen ihr Leben. Die ursprüngliche Zivilisation Afrikas hat ihren Kurs verloren; Afrika ist hin- und hergerißen zwischen den Welten. In der ersten Welt wird Afrika trotz aller natürlichen Ressourcen, als der ärmste, kränkste und unterentwickeltste Kontinent der Welt porträtiert, welcher endlos (Entwicklungs-)Hilfe aus Europa und Amerika benötigt. In der zweiten Welt sind Amerika und Europa die RetterInnen Afrikas; sie lösen dessen Konflikte, leihen dem Kontinent Geld, verteilen ihre „Zivilisation“ und entscheiden, wie Wirtschaft und Politik zu funktionieren haben.
So wie sich die destruktive und patriarchische Dynamik der Dekonstruktion und Verunglimpfung fortsetzt, realisieren Europa und Amerika ihre alten Strategien. Wenn die alten Strategien überholt sind, beginnen sie ein neues, satanisches Spiel, um mit einem Vorschlaghammer den letztes Nagel in den Kopf Afrikas zu schlagen.
Dies wird heute als Globalisierung genannt wird. Die Globalisierung hat Afrika als Geisel genommen. Dabei wird durch den Internationalen Währungsfond (IWF) und die Weltbank die globale Kontrolle über die afrikanische Wirtschaft noch verstärkt. Diese Institutionen haben so genannte wirtschaftliche Aufschwungprojekte (AfrikanerInnen nennen es „Wirtschaftliche Regressionsprojekte“) eingeführt. Ein Beispiel ist das wirtschaftliche Angleichungsprogramm (ESAP), welches nicht mit den kulturellen, politischen und ökonomischen Realitäten des Kontinentes einhergeht. Dieses Projekt hat mehrere politische und wirtschaftliche Krisen und Zusammenbrüche von Staaten verursacht.
Die ausbeuterischen, patriarchalen und rassistischen Strategien der westlichen Welt haben seit langem dazu beigetragen, die Zahl der AfrikanerInnen, die auf der Suche nach Schutz nach Europa kommen, ansteigen zu lassen. Einen Schutz, den sie aber in den westlichen Ländern nicht bekommen können. Im Gegenteil, afrikanischen Menschen wird mit Rassismus und Anfeindungen begegnet, sie werden als zweitklassige BürgerInnen betrachtet. Sie werden ermordet, verbrannt und brutal von der westlichen Politik, Polizei und Zivilgesellschaft behandelt.
Vor kurzem haben die EuropäerInnen eine Methode initialisiert, welche AfrikanerInnen davon abhalten soll, nach Europa zu gelangen. Sie werden in Camps festgehalten, die von den europäischen Regierungen gesponsert werden. Diese Camps befinden sich in allen Anrainerstaaten Nordafrikas, wie z.B. Lybien, Marokko, Algerien und Tunesien.
Im Gegensatz zu den AfrikanerInnen können EuropäerInnen jederzeit nach Afrika kommen oder aus Afrika ausreisen, wie sie wollen.
Wir, das sind AfrikanerInnen in Deutschland, Europa, Afrika, Amerika und anderen Teilen der Welt sehen, diesen Prozess als rassistisch, destruktiv, ausbeuterischen und inhuman an. Deshalb müssen wir zusammenkommen um gegen die G8 zu demonstrieren und dabei auch unsere nicht verhandelbaren Forderungen veröffentlichen. Wir nutzen diese Konferenz, um zur Schaffung eines „Internationalen Gerichtes zur Verfolgung von Verbrechen gegen die afrikanische Bevölkerung“ (ITRAP) aufzurufen. Dieses Gericht soll in Deutschland im Juni 2007 eingesetzt werden. Deutschland, als der Tatort, an dem die Kolonisation begonnen hat, muss auch wesentlich zur Wiedergutmachung beitragen. Das Internationale Gericht wird Form und Ablauf nach internationalen Standards schaffen und EuropäerInnen sowie AmerikanerInnen verpflichten, ihre Verbrechen gegen Afrika und dessen Bevölkerung zu bekennen und später Reparationszahlungen zu leisten.
Darüber hinaus haben wir noch weitere unverhandelbare Forderungen.
Unsere Forderungen:
1. Schluss mit dem Aufbürden westlicher Ideen auf Afrika
2. Bezahlung und Reparation
3. Schuldenerlass
4. Stoppt alle Kriege in Afrika
5. Nein zum Vorschlag der deutschen Kanzlerin für Afrika

Ausführungen auf Deutsch und Englisch hier

Sonntag, Mai 27, 2007

Bild in Zeiten der G8-Proteste

Gestern berichtete "Bild" in ihrer Hamburg-Ausgabe über "erste Festnahmen von G8-Gegnern in Hamburg"* und schrieb groß über einem Foto:

Die ersten Festnahmen – Hier liegen zwei Autonome am Boden. Sie hatten radikale Parolen gesprüht

Wie "Bild" darauf kommt, dass es sich bei den beiden jungen Männern um "Autonome" handelt, ist uns ein Rätsel.

Beim Radiosender NDR-Info hieß es dazu jedenfalls gestern:

Tatsächlich aber handelt es sich bei den Festgenommenen (…) um stadtbekannte Neonazis, die nichts mit der autonomen Szene zu tun haben [und] einschlägig auch dem Verfassungsschutz bekannt sind. (…) Gegen die beiden ermittelt der Staatsschutz. Die "Bild"-Zeitung beruft sich auf Informationen der Hamburger Polizei. Die aber erklärt gegenüber NDR-Info, die "Bild"-Reporter hätten nach dem politischen Umfeld der Festgenommenen überhaupt nicht gefragt.

Auch die "taz" berichtet über den "Irrtum" heute unter der Überschrift "Zu früh gefreut 'Bild'-Zeitung". Und uns bestätigte die Hamburger Polizei, bei den "radikalen Parolen" der Festgenommenen handele es sich um "ein Hakenkreuz und die Worte 'Zionisten sind Mörder'".

geklaut auf bildblog.de

Donnerstag, Mai 24, 2007

Schimmelmann revisited

Es war still um das Schimmelmann-Schandmal, doch das heißt nicht, dass sich seit dem Arte-Beitrag nichts getan hat. Hier eine kleine Zusammenfassung:
Zunächst einmal erfuhren wir, dass die Gedenktafel am Schimmelmann-Mausoleum durch die Kulturbehörde dahingehend erweitert wurde, dass die lukrativste Schimmelmann-Unternehmung, der Handel mit versklavten Menschen und deren Ausbeutung, in einem kurzen Satz erwähnt wird:
Seinen Reichtum hatte der Wandsbeker Guts- und Fabrikbesitzer und königlich dänische Schatzmeister u.a. durch Handel mit Kattun, Gewehren, Zuckerrohr, aber auch mit Menschen als Sklaven zwischen Europa, Afrika und Amerika (atlantischer Dreieckshandel) erlangt.
Natürlich sind wir froh darüber, dass auch an dieser Stelle nicht einfach komplett ausgeblendet wird, was dieser Kerl angerichtet hat, ebenso natürlich reicht ein "aber auch" als Distanzierung bei Weitem nicht aus. Man kann den Vorgang natürlich als leicht durchschaubare Aktion enttarnen, mit der man bzw. Frau nun auf Landesebene ihr Gesicht wahren/wiedererlangen will. Netter Versuch, Frau von Welck!

In der Zwischenzeit befreite die Hamburger Staatsanwaltschaft sich von den unbequemen Strafanträgen gegen die Hamburger Kultursenatorin Karin v. Welck und den nunmehr zum Staatsrat beförderten Gerhard Fuchs vom 18.10.2006 mal schnell mit fadenscheinigen Argumenten (mit denen man auch das Aufstellen eines Hitler-Denkmals begründen und verteidigen könnte) und sah von einer Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ab. Ich zitiere:
Die Erwähnung der "Sklaven" im Zusammenhang mit dem sog. Dreieckshandel galt der Beschreibung des Wirkens von Schimmelmann, wenn dies auch - aus nachvollziehbaren Gründen - umstritten ist.
"Umstritten" ist ein etwas milder Ausdruck für einen "Menschen", der mit anderen Menschen wie mit seelenlosen Waren handelte, sein eigenes Brandzeichen in ihre Körper brennen ließ und für unsäglich viel Leid, Morde, Vergewaltigungen, der Entmenschlichung einen beträchtlichen Anteil hatte. "Die Erwähnung" in den Klammern, neben den anderen Waren ist natürlich keine objektive Beschreibung, sondern gleichermaßen eine Bewertung der Ware "Schwarzer Mensch", die neben Kattun, Gewehren, Zuckerrohr und Baumwolle in einer Klammer landet.
Der nächste Absatz ist dann auch sehr interessant:
Vielmehr ist vorliegend zu berücksichtigen, dass durch den Text der Gedenktafel dem Leser geschichtliche Tatsachen zur Kenntnis gebracht werden. So erfährt der Leser, dass zu Zeiten Schimmelmanns der Handel mit Sklaven noch weit verbreitet war und Schimmelmann sein Vermögen, das u.a. aus Sklavenhandel stammte, für den Kauf des Guts Wandsbek und Zuwendungen an die Bewohner Wandsbeks einsetzte. Der Leser erfährt weiter, dass Schimmelmann mit dem Bezirk Wandsbek eng verbunden war und diesen entscheidend geprägt hat.
WTF?!

So wurde gegen diesen Bescheid natürlich Beschwerde eingereicht. Ein kurzer Auszug:

Hätte der Text unter dem Schimmelmann-Denkmal lediglich historische Aufklärungsfunktion gehabt, hätte er keinesfalls unkommentiert die Taten des Verbrechers neben dessen angebliche Wohltaten stellen dürfen. Im Gegenteil hätte der Text dann gerade besonders geißeln müssen, daß Schimmelmann mit dem schmutzigen Geld aus dem Sklavengeschäft sich in Hamburg noch als Quasi-Wohltäter profiliert und seinen Ruhm gemehrt hat.
Nach heutigem Verständnis erfüllt dieses Verhalten mehr als nur den Straftatbestand der Geldwäsche. Kein vernünftiger Mensch wird schließlich bestreiten, daß die Aussagen über Schimmelmann durch Büste, Tafel und Presseäußerung keine den Sklavenhandel verherrlichende Aussage oder kein Lob für dessen Verbrechen darstellten. Im übrigen verweisen wir hierzu auf unsere Ausführungen im Schriftsatz vom 18.10.2006.
Am Ende der Beschwerde:
Die Äußerungen der Beschuldigten, einiger Hamburger Politiker und nicht zuletzt der sachbearbeitenden Staatsanwältin zeugen gerade davon, daß Schimmelmann mit seinem infamen Verhalten ganze Arbeit geleistet und die Hamburger Bevölkerung bis in die heutige Zeit hinein verhetzt hat. Den Bezeichneten kommt gar nicht in den Sinn, daß an den Taten Schimmelmanns nichts Gutes zu finden ist. Abermals fehlt uns das Verständnis eines Unterschieds zum deutschen Diktator von 1933 bis 1945.

Nun warten wir alle einmal mehr gespannt darauf, was wohl passiert. Und was sagt der Bürgermeister?
Es gehe nicht um juristische Fragen, sondern «um die moralische Pflicht, um die historische Verantwortung und um menschlichen Anstand», erklärte von Beust. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auf die Talmud-Tora-Schule, die der Senat an die jüdische Gemeinde zurückgegeben hatte, ohne juristisch dazu verpflichtet zu sein.
Leider geht es bei dieser Aussage nicht um Schimmelmann und die Proteste der Black Community und aller klar denkender Menschen, sondern um den Streit um die Rückgabe einer überraschend preiswert erworbenen Immobilie an jüdische Gemeinden.
Schade, dass der blonde Herr nicht in allen Fällen genug Rückgrat beweist, um auf moralische Pflicht, historische Verantwortung und menschlichen Anstand zu pochen!

Dienstag, Mai 15, 2007

Zum Entspannen...

...hab ich in Hamburg ein besonderes Juwel entdeckt: African-Spa

Dies ist keine Werbung, sondern eine echte Empfehlung, Agatha Jockers hat mir, nachdem ich einen weiteren großen - und stressigen - Schritt in meinem Leben gemeistert habe, wieder Energie und Ruhe eingehaucht. Nachdem das Dinge sind, die gerade kritisch denkende Menschen sehr dringend brauchen und immer wieder pflegen müssen, ist das mein Tipp für euch!

Montag, Mai 14, 2007

Hamburg: Veranstaltungen zu/für/über Mumia

Der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal wurde am 9. Dezember 1981 wegen angeblichen Polizistenmordes verhaftet und im Sommer 1982 aufgrund manipulierter Beweise von einer fast ausschließlich weißen Jury und einem rassistischen Richter zum Tode verurteilt. Seitdem sitzt er in der Todeszelle und kämpft unermüdlich um die Wiederaufnahme des Verfahrens, um seine Unschuld beweisen zu können. Nach fast 25 Jahren hat er zum ersten Mal den Hauch einer Chance, dieses Ziel zu erreichen. Doch dieser Kampf um seine Freiheit ist mit einem hohen Preis verbunden: Die Chance auf ein neues Verfahren ist genauso groß wie die Gefahr, hingerichtet zu werden. Deshalb braucht Mumia unsere Solidarität. Schon zwei Mal ist es aufgrund internationaler Proteste gelungen, seine Hinrichtung zu verhindern.

Am 17. Mai 2007 findet vor dem 3. Bundesberufungsgericht in Philadelphia die mündliche Anhörung im Verfahren um die Wiederaufnahme des Prozesses statt, danach befinden die Richter über Leben und Tod von Mumia. Niemand weiß, wie lange die Richter sich beraten werden, denn sie sind an keine zeitlichen Vorgaben gebunden.Wir möchten uns in dieser entscheidenden Phase mit Mumia solidarisieren und rufen alle auf, sich daran zu beteiligen.
Neben einer bundesweiten Demonstration in Berlin am 12.Mai 2007 wird es in Hamburg verschiedene Aktivitäten geben:

Mo., 14.Mai 07, 20h, The Eye of the Rainbow, Film über die Black-Panther-Aktivistin Assata Shakur, Cuba 1998. Internationales Zentrum B 5, Brigtitenstraße 5, 20359 HH

Do., 17.Mai 07, ab 16h: Mumia-Café in der B5 mit Kulturprogramm (u.a.: Rolf Becker und Peter May lesen Texte von Mumia, Ulrich Mentz liest Peter Hacks, etc) und direkter
Verbindung zur Prozessbeobachtungsgruppe nach Philadelphia.Mit Kaffee und Kuchen und persischen Spezialitäten. Internationales Zentrum B 5, Brigittenstraße 5, 20359 HH.

Sa., 26.Mai 07, 14h: Von Mumia - Für Mumia, Prominente lesen Texte von Mumia Abu-Jamal, Solidaritätskundgebung vor dem US-Konsulat, mit Rolf Becker, Peter Gutzeit, Peter
May, Ulrich Mentz, Harry Rowohlt und vielen, vielen anderen.

Mo., 11. Juni 07, ab 18 h, Mumia-Café in der B 5. aktuelle Informationen zum Fall.

So., 24. Juni 07, 12h: Wettlauf gegen den Tod - Der Fall Mumia Abu-Jamal, eine Veranstaltung im Rahmen der Rote-Möwe-Matinée, mit Robert Bryan, Anwalt von Mumia Abu-
Jamal (angefragt), Rolf Becker (liest Texte von Mumia) und Abi Wallenstein (Solikonzert). Moderation: Birgit Gärtner.
Ort: Polittbüro, Steindamm 45, 20099 HH.

Eine Veranstaltungsreihe des Mumia Café in der B 5 und der Roten Hilfe Hamburg, unterstützt von Sozialistische Partei Iran (SPI), Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen, VVV/BdA, DKP, PDS/WASG sowie den Bundestagsabgeordneten der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Luc Jochimsen und Norman Paech.

ABSCHAFFUNG DER TODESSTRAFE!
FREIHEIT FÜR ALLE POLITISCHEN GEFANGENEN!

Veranstaltung Hamburg: "Mord und Vertreibung im Sudan"

15.05.2007 • Werkstatt 3 • 19:30 h • 2 €

In Darfur tobt seit 2003 ein mörderischer Konflikt. Die Opfer sind schwarz, die Täter arabische Reitermilizen, die offensichtlich von Regierungssoldaten unterstützt werden. Hunderttausende Menschen sind den Kampfhandlungen direkt oder indirekt bereits zum Opfer gefallen. Ein Massenmord, von dem die ganze Welt weiß, und den sie dennoch nicht zu stoppen in der Lage zu sein scheint.

Mit: Ulrich Delius (Gesellschaft für bedrohte Völker) und
Ahmed Musa Ali (Darfur-Hilfe e.V.)
Moderation: Thomas Mösch (Deutsche Welle Radio, Initiative Pro Afrika)
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